„Zu unseren Infoständen kommen die Menschen scharenweise“, beschreibt Jens Behmert von der Arbeitsgemeinschaft Öffentlichkeitarbeit der Landes-Piraten auf dem Parteitag die Resonanz der Bürger im Wahlkampf. Bei der NRW-Wahl vor gut zwei Jahren, die mit der Bildung der vor einem Monat gescheiterten rot-grünen Minderheitsregierung in Düsseldorf endete, sei das noch ganz anders gewesen.
Als weiteres Indiz für den Rückenwind in der Bevölkerung werten die NRW-Piraten die große Zahl von Unterstützer-Unterschriften: Für die Landesliste kamen innerhalb von knapp zwei Wochen 3000 Unterschriften zusammen, dreimal so viele wie erforderlich.
Bei der Landtagswahl am 13. Mai werden die Piraten nun in allen 128 Wahlkreisen mit Kandidaten antreten. Freilich dürften die in Wahlkämpfen noch weitgehend unerfahrenen NRW-Piraten in den nächsten Wochen noch kräftig Gegenwind auf ihrer Segeltour Richtung Düsseldorf bekommen. Besonders FDP und Linke, die bei der Wahl ums parlamentarische Überlebenden kämpfen, werden sich auf die landespolitischen Newcomer einschießen. So verspottete FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner die Piraten schon im Vorwahlkampf als „Linkspartei mit Internetanschluss“.
Auch die NRW-Linke nahm die Piraten bereits in Visier. Denn Piraten-Landeschef Michele Marsching hatte auf die Frage geantwortet, wo seine Partei denn Einsparpotenziale im Landesetat sehe: An die dafür wichtigen Zahlen sei nur heranzukommen, „wenn man im Landtags-Ausschuss sitzt oder jemanden hat, der sie einem gibt“. Daraufhin konterte der bisherige Linken-Landtagsabgeordnete Ralf Michalowsky süffisant, ein Blick der Piraten auf die Homepage des Finanzministeriums hätte genügt. Marsching findet diesen Einwurf freilich wenig lustig. „Dann sollen die Linken uns die Adresse geben, unter der die Anlagen zum Haushalt im Internet veröffentlicht sind“, sagt der NRW-Piratenchef am Rande des Dortmunder Parteitags. Was Michalowsky da verbreitete, „das stimmt einfach nicht“.

Das Blaue haben uns jahrzehntelang, vor allem SPD und CDU,vom Himmel erzählt.
"Mehr Netto vom Brutto, Renten sind sicher, usw.
Machterhalt statt Politik war die Devise.
Jedesmal wurden die Bürger schlichtweg belogen.
Da ist es nur billig, dieser Partei ihre Wahlpunkte einfach mal ernst zu nehmen, bei den übrigen Parteien fällt mir das schwer

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Einkommensunterschiede in Deutschland immer mehr auseinanderdriften und dass viele anständige Bürger
in den letzten 15 Jahren durcxh die neoliberalen Täterschichten ruiniert wurden. Jetzt ist es an der Zeit, diese neoliberalen Täterschichten dafür in Form eines kraftvoll erhöhten Höchststeuersatzes büßen zu lassen. Für Wachstum und soziale Gerech-tigkeit.Vielleicht lassen sich auf diese Weise auch die ansonsten sicher anstehenden massiv sozialen Unruhen abwenden. Ansonsten könnte es nämlich eines Tages passieren, dass die neoliberalen Täterschichten nicht nur durch höhere Steuern sondern sogar in ihrem eigenem Blut und dem ihrer Anverwandten büßen müssen.

ParteiderVernunft
Auch so ein parteispendenfinanzierter Träumerladen.
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