NRW
Röttgens Sieg stärkt auch Merkel

Röttgen hat durch seine neue Position an Macht hinzugewonnen, richtig gefährlich für die Kanzlerin ist er aber nicht - denn er gilt als loyal gegenüber Merkel. Die schließt indes den Kreis ihrer Vertrauten enger: Die künftige Parteispitze besteht fast nur aus treuen Bundesministern.
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BERLIN. Gestern von den Wirtschaftsleuten der Union noch als „energiepolitischer Blindgänger“ beschimpft, heute dagegen schon als Hoffnungsträger und potenzieller Kanzler-Aspirant gefeiert – der Sieg im internen Rennen um den Vorsitz der nordrhein-westfälischen CDU verschafft dem zuletzt stark in die Defensive geratenen Bundesumweltminister Norbert Röttgen plötzlich dringend benötigten Rückenwind.

Auch CDU-Chefin Angela Merkel, die sich im Duell zwischen Röttgen und Armin Laschet betont neutral verhalten hatte, ließ gestern über ihren Regierungssprecher Glückwünsche ausrichten: Sie freue sich, so wurde Merkel zitiert, „einen starken Umweltminister im Kabinett zu haben“. Das ist nicht übertrieben: Mit seiner Hausmacht an Rhein und Ruhr kann Röttgen künftig 304 von 1 001 Delegierten auf CDU-Bundesparteitagen aufbieten.

Röttgen neben zu Guttenberg

Damit ist seine innerparteiliche Position klar gestärkt – auch im unionsinternen Binnenverhältnis zum Umfrageliebling Karl-Theodor zu Guttenberg. Galt der populäre CSU-Mann bislang als einzig vorstellbarer Merkel-Ersatz im Kanzleramt, so bringt Röttgen mit dem Parteiamt in NRW nun auch den bundesweiten Machtanspruch der CDU zur Geltung.

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  • Ach Du Schreck, nur Paladine hat da die FDJ-Merkel um sich versammelt.
    Aber ist normal. Diktatoren haben immer nur Paladine und Stiefellecker um sich.
    Die im Artikel aufgezählten sind doch alles Personen ohne eigene Meinung, ohne Fortune also lauter Lieschen Müllers. Außer der kreischigen v. d. Leyen, die heut das spielt und morgen das aber immer schon stramm sozialistisch. Wenn die redet, sehe ich immer so den erhobenen Zeigefinger, so nach dem Motto "weil ich das sage, hast Du das gefälligst zu tun" Als Familienminsterin wollte sie mit Gewalt alle Frauen zum Arbeiten jagen, die Kinder am besten schon von der Entbindungsstation holen in die Staatserziehung und nun als Arbeitsminsiterin reißt sie sogar die Aufgaben des Chefs des Arbeitsamtes an sich.
    Ja, das versteht diese Frau, sich vordrängeln, laut und prolongiert zu reden, nur leider ist eben alles Müll.
    Merkel und ihr Weiberkabinett, mit Männern kann sie es nicht.
    Die Clique die sie da jetzt um sich hat, die Weiber und ein paar Männleins (Männer sind es ja keine), die werden ihr nicht gefährlich.
    Ja, ja, gut gelernt bei Honecker, wie man seine Macht zementiert.

    Und Röttgen? ein blasierter Typ, der auch noch nichts geleistet hat im Leben.
    Die nächste Wahl in NRW wird der wohl nicht gewinnen. Und die wird schneller kommen, als wir denken, denn die Grünen drohen jetzt schon damit, denn sie haben Oberwasser
    Mein Gott, arme CDU, so einen Dreckstall hatten wir wirklich noch nie.

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