CDU-Wahlkampf in NRW
Norbert Röttgen kündigt eisernen Sparkurs an

Sparen, sparen, sparen: Das Wahlkampfthema Nummer eins von Norbert Röttgen soll der Schuldenabbau werden. Rot-Grün habe in den vergangenen Jahren den Verwaltungsapparat übermäßig aufgebläht, kritisiert Röttgen.
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HamburgBundesumweltminister Norbert Röttgen hat für den Fall eines Wahlsieges in Nordrhein-Westfalen einen harten Sparkurs und Einschnitte bei der öffentlichen Verwaltung angekündigt.

Es könne doch nicht sein, dass bei zurückgehender Bevölkerung die Verwaltung unter Rot-Grün immer mehr werde, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Er betonte, in den vergangenen zwei Jahren wurde die Landesverwaltung um 2000 Stellen aufgebläht, ohne dass anderswo bei 440.000 Bediensteten nur eine einzige Stelle eingespart worden wäre.

Hier umzusteuern sei „die Verantwortung der Babyboomer-Generation für ihre Kinder und Enkel. Das Projekt meiner Generation heißt Schuldenwende“.

Röttgen sieht zugleich die Landtagswahl am 13. Mai als Abstimmung über den Euro-Rettungskurs der Bundesregierung und die europäische Staatsschuldenkrise. „Wenn das bevölkerungsreichste Bundesland tatenlos im Schuldensumpf versinkt, verliert Deutschland in Europa seine Glaubwürdigkeit“, sagte er.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " CDU-Wahlkampf in NRW: Norbert Röttgen kündigt eisernen Sparkurs an"

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  • @crash
    "Deutsche Bürger wollt IHR die Diktatur ????"

    Steinbrück, der neue Hitler?
    Steinbrück ist davon überzeugt, dass es rechtens ist, wenn deutsche Beamte auf dem Territorium von ausländischen Staaten deutsches Recht durchsetzen. Hitler ist wenigstens vorher dort einmarschiert und hat für klare Verhältnisse gesorgt. Er hingegen wollte es mit der Kavallerie richten.

    Das so ein Mann mit einer solchen Einstellung es soweit schaffen konnte. Da haben doch einige elementar versagt. Dafür gehört die Pension gestrichen und die Diäten zurück gefordert.

    Wenn solche Gesinnungen staatlich gefördert werden, dann ist das die Finanzierung des Mopps.

  • Es ist NICHT im Interesse der kommenden Generationen das der Schuldenberg bezahlbar bleibt.
    Es ist im Interesse der Gläubiger das der Schuldenberg bezahlbar bleibt.
    Zins und Zinseszins mögen auf ewig in Ihre Taschen fliessen.

    Wenn Röttgen z.B. bei Sozialausgaben spart dann fliesst dieses vermeintlich eingesparte Geld in den Zinsdienst für den Schuldenberg.

    Das ist nicht Sparen , das ist Umverteilen von Sozialausgaben hin zu leistungslosen Einkommen der Anleger.

    Röttgen wird im Wahlkampf von Friedrich Merz unterstützt , der ist Vorsitzender der Atlantik Brücke e.V.
    Einer transatlantischen korporatistischen Vereinigung .

    Das sagt doch alles.

  • Rot-Grün scheint nicht zu verstehen, dass kommende Generationen nicht nur eine saubere Umwelt brauchen, sondern auch einen bezahlbaren Schuldenberg. Rot-Grün lebt mit ihren Wahlkampfgeschenken (auf Pump finanziert) auf Kosten kommender Generationen. Das solte jedem klar sein.

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