FDP-Spitzenkandidat
Lindner will dauerhaft in den NRW-Landtag

Christian Lindner sieht seine Zukunft dauerhaft in Nordrhein-Westfalen. Der Spitzenkandidat der FDP will auch nach der Landtagstagswahl in Düsseldorf arbeiten und auf sein Bundestagsmandat verzichten.
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BerlinFDP-Spitzenkandidat Christian Lindner will auch über die Landtagswahl hinaus in Nordrhein-Westfalen bleiben. Er wolle seine Arbeit ab Mai im Landtag fortsetzen und sein Bundestagsmandat aufgeben, sagte Lindner am Montag in Berlin vor einem Treffen mit der FDP-Bundesspitze. Er sei „der Kandidat für Nordrhein-Westfalen und das nicht nur für 60 Tage, sondern dauerhaft“.

Angesichts einer neuen Umfrage mit vier Prozent für die Liberalen sieht Lindner seine Partei im Aufwind. Die Menschen hörten der FDP wieder zu und seien interessiert daran, wie sich die Partei in der nächsten Zeit positioniere. Auch er selbst habe zahlreichen Briefen und E-Mails viel Zuspruch dafür erhalten, dass die FDP vergangene Woche den Haushalt im Landtag abgelehnt habe.

Mit Lindners Entscheidung steigt der Druck auf den CDU-Spitzenkandidaten Norbert Röttgen weiter, der bislang offenlässt, ob er dauerhaft nach Nordrhein-Westfalen wechseln würde. Der Bundesumweltminister widersetzt sich bislang dem heftigen Drängen aus seiner Partei nach einer klaren Entscheidung. Er kämpfe um den Posten des Ministerpräsidenten, alles weitere werde nach der Wahl entschieden, lautet die Standard-Antwort Röttgens auf entsprechende Fragen.

Bei der FDP hatte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zugunsten Lindners auf die Spitzenkandidatur verzichtet und ihm auch den Landesvorsitz in NRW in Aussicht gestellt, um weiter im Bund tätig sein zu können. Lindners auf die Spitzenkandidatur verzichtet und ihm auch den Landesvorsitz in NRW in Aussicht gestellt, um weiter im Bund tätig sein zu können.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " FDP-Spitzenkandidat: Lindner will dauerhaft in den NRW-Landtag"

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  • Er wolle seine Arbeit ab Mai im Landtag fortsetzen und sein Bundestagsmandat aufgeben.......
    Die gleiche larifari Äußerung, wie von Röttgen! Was ist, Herr Lindner, wenn die FDP gar nicht in den Landtag einzieht? Da bleibt dann doch die Hintertür des Bundestagsmandats!
    Wer sich so erkennbar halbherzig für NRW einsetzt und nur sein Schäfchen ins Trockene bringen will, ist der wählbar? Für mich nicht!

  • ... dann sollten Sie sich mal richtig hier umschauen und die Kommentare über Röttgen sich reinziehen.

    Lindner hat sich selbst herauskatapultiert, der lag nicht am Boden, sah für Sie wahrscheinlich so aus.

    Wenn Sie jedoch die fdp meinen, da müssen sich die Granden der Partei selbst fragen, warum ihre Partei solch eine desolate Truppe laufen hat, vielleicht sind das alles nur Konfirmanden?

    Gestandene und verstandene und noch besser verständige Politiker sind in der Partei wohl mehr oder weniger in der Minderheit.

  • das frage ich mich bei Ihrem kommentar auch!

    lindner will bleiben, egal, was passiert und wird kritisiert. röttgen würde minister im falle der wahlniederlage bleiben, künast ist nach ihrer wahlniederlage nach ihrer affäre mit der berliener lokalpolitik zur dauergeliebten berliner bundespolitik zurückgekehrt und alle halten die klappe??

    hier stimmt was nicht, in diesem land und ich meine nciht die FDP!!!
    aber es ist halt geil, auf am bodenliegende einzutreten.

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