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NSU-Ermittlungen: BKA erhöht den Druck auf Rechtsterroristen

Das Bundeskriminalamt BKA setzt mehr Ermittler bei der Fahndung nach Rechtsterroristen ein und erhöht damit den Druck. Auch die Bevölkerung soll helfen, verborgene Spuren ans Licht zu bringen.

Fahndungsbilder von Beate Zschaepe (v.l.), Uwe Boehnhardt und Uwe Mundlos, gegen die im Zusammenhang mit  der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" ermittelt wird. Quelle: dapd
Fahndungsbilder von Beate Zschaepe (v.l.), Uwe Boehnhardt und Uwe Mundlos, gegen die im Zusammenhang mit der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" ermittelt wird. Quelle: dapd

KarlsruheDie Jagd nach den Tätern der Neonazi-Mordserie geht in eine neue Phase. Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt veröffentlichten am Donnerstag in Karlsruhe Fahndungsplakate und riefen die Bevölkerung zur Hilfe auf. „Jeder Hinweis ist uns wichtig“, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke. Bislang seien nur etwa 240 Tipps aus der Bevölkerung eingegangen. Hinweise nimmt das BKA unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 0130.110 entgegen, wie Ziercke erklärte. Der BKA-Chef will außerdem die Zahl der Ermittler weiter aufstocken.

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Das Fahndungsplakat zeigt Fotos der mutmaßlichen Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Mit dem Aufruf wollen die Ermittler auch weitere Hintergründe rund um die rechtsextreme Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) aufdecken. Sie fragen, wer die Personen wo gesehen hat. Dadurch erhoffen sie sich Hinweise auf weitere Unterstützer oder Kontaktpersonen des Trios. Abgebildet ist auch das Modell eines Wohnmobils, das von den mutmaßlichen Tätern genutzt worden sein soll. Auf einer Pressekonferenz in Karlsruhe präsentierten die Ermittler zahlreiche Waffen, die bei den Terrortaten zum Einsatz gekommen sein sollen.

Verfassungsschutz in der Kritik Bundesamt für Ermittlungspannen

  • Verfassungsschutz in der Kritik: Bundesamt für Ermittlungspannen
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Generalbundesanwalt Harald Range erklärte, die Ermittler versprächen sich „von dieser Maßnahme wertvolle Hinweise aus der Bevölkerung“. Die Öffentlichkeitsfahndung sei ein wirkungsvolles Instrument bei der Ermittlung der Hintergründe. Durch die Fahndung könnten Spuren ans Licht kommen, „die uns ansonsten verborgen bleiben könnten“.

Auf das Konto des Trios und seiner Unterstützer gingen auch mehrere Banküberfälle, mit denen sie ihre Verbrechen finanzierten, wie Range erklärte. Die mutmaßlichen Täter hätten nach bisherigen Kenntnissen aus rechtsradikalen Motiven Menschen ermordet und schwer verletzt.

  • 01.12.2011, 12:58 UhrAnonymer Benutzer: Handy

    BKA gegen ausländische Geheimdienste? (Meldung bei Weltonline)Vielleicht auch gegen den Grundgesetzschutz, genannt Verfassungsschutz der ja tief mit drinsteckt.
    Jetzt wird es interessant! Der Bürger kann nur noch den Kopf schütteln über alle diese Meldungen, sind zu widersprüchlich.
    Was soll eigentlich bezweckt werden?

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