Nürburgring-Affäre

Deubel verteidigt sich

Der ehemalige rheinland-pfälzische Finanzminister Deubel hat sich vor Gericht mit scharfen Worten verteidigt. Die Staatsanwaltschaft habe sich „gegen die Fakten entschieden“. Er muss sich wegen Untreue verantworten.
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In dem Prozess geht es um die juristische Aufarbeitung der Nürburgring-Affäre. Quelle: dapd

In dem Prozess geht es um die juristische Aufarbeitung der Nürburgring-Affäre.

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Koblenz Im Prozess um die geplatzte Nürburgring-Finanzierung hat der ehemalige rheinland-pfälzische Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) am Mittwoch sein Eingangsstatement abgeschlossen. Am Schluss der mehr als zehnstündigen Stellungnahme vor dem Landgericht Koblenz betonte Deubel erneut, keiner der Anklagepunkte gegen ihn habe Bestand. Die Staatsanwaltschaft habe sich "gegen die Fakten entschieden".

Die Ankläger, sagte Deubel weiter, folgten Aussagen des "Kronzeugen", dem ebenfalls angeklagten früheren Finanz-Controller der Nürburgring GmbH, Michael Nuss-Kaltenborn, was unverständlich sei. "Nicht in meinen schlimmsten Alpträumen hätte ich mir so etwas von einer zur Wahrheit und Objektivität verpflichteten Behörde vorgestellt."

Er schloss mit den Worten: "Ich habe nichts zu verbergen." Deubel und mehrere Mitangeklagte müssen sich im Wesentlichen wegen Untreue verantworten. Hintergrund ist die gescheiterte Privatfinanzierung für teure Bauten an der Eifelrennstrecke Nürburgring.

  • dapd
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