"Nur auf der Basis gegenseitigen Vertrauens möglich"
Stichwort: Ausbildungspakt

Der Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs ist die Reaktion der Bundesregierung und der Wirtschaft auf eine waschsende Lehrstellenlücke. Die Kernelemente des umstrittenen Pakts zeigen Aspekte auf wie Ausbildungsplatzleistung und -vermittlung.

HB BERLIN. Trotz steigender Bewerberzahlen werden immer weniger betriebliche Ausbildungsplätze angeboten. Laut dem Entwurf des Pakts streben die Partner eine Trendumkehr an.

„Mit diesem Pakt verpflichten sich die Partner gemeinsam und verbindlich, in enger Zusammenarbeit mit den Ländern allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten.“

Die Wirtschaft setzt sich das „verbindliche Ziel“, in den nächsten drei Jahren jährlich durchschnittlich 30 000 neue Ausbildungsplätze einzuwerben. Damit sollen die aus wirtschaftlichen oder anderen Gründen entfallenden Lehrstellen weitestgehend kompensiert und das Gesamtangebot an Ausbildungsplätzen „möglichst“ erhöht werden.

Zusätzlich will die Wirtschaft jährlich 25 000 Plätze bereitstellen, um schwer vermittelbare Jugendliche für die Dauer von sechs bis zwölf Monaten für eine Ausbildung zu qualifizieren. Die Sach- und Personalkosten der Ausbildung tragen die Betriebe, die Bundesagentur für Arbeit (BA) zahlt einen Zuschuss des Bundes zum Unterhalt der Jugendlichen. Die Bundesregierung wird die Zahl der Ausbildungsplätze in der Bundesverwaltung im Jahr 2004 um rund 20 Prozent erhöhen. Das Bund-Länder-Ausbildungsprogramm Ost wird im Jahr 2004 mit 14 000 Plätzen fortgeführt. Die Bundesagentur setzt ihre ausbildungsfördernden Maßnahmen mindestens auf gleicher Höhe wie im Jahr 2004 fort.

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