Nur noch eine Milliarde Euro im Mai
Renten-Reserve bedenklich zusammengeschmolzen

Die Reserven der Rentenversicherung sind nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" auf den niedrigsten Stand der vergangenen Jahrzehnte gefallen. Das Bundesgesundheitsministerium sieht dennoch keinen Anlass zur Sorge.

HB BERLIN. Im Mai sei die Rücklage auf rund eine Mrd. Euro gesunken, berichtet das Blatt am Dienstag. Im Dezember 2004 waren es dagegen noch knapp fünf Mrd. Euro. Die Rücklage betrage nach den aktuellen Zahlen der Rentenversicherer nur noch sieben Prozent einer Monatsausgabe; im Dezember seien es noch 32 Prozent gewesen.

Das Bundesgesundheitsministerium wollte die Zahlen weder bestätigen noch dementieren. Eine Sprecherin sagte: "Es besteht kein Anlass, die Leute zu verunsichern". Es sei bei Einnahmeschwankungen nicht ungewöhnlich, wenn Teile des Bundeszuschusses, der der Rentenversicherung ohnehin zustehe, vorgezogen würden. Spekulationen zu einem neuen Loch in der Rentenkasse hätten sich bereits im vergangenen Jahr nicht bewahrheitet.

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