Oberbürgermeisterwahl: SPD holt sich Kassel zurück

Oberbürgermeisterwahl
SPD holt sich Kassel zurück

Zwölf Jahre nach dem Machtverlust in Kassel haben die Sozialdemokraten die nordhessische Großstadt zurück erobert. Zukünftig sitzt der SPD-Kommunalpolitiker Bertram Hilgen auf dem Chefsessel im Rathaus von Kassel.

HB KASSEL. Mit 53,38 Prozent der Stimmen setzte er sich am Sonntag in einer Stichwahl gegen den seit 1993 amtierenden Georg Lewandowski (CDU) durch. Dieser kam auf 46,62 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung in Hessens drittgrößter Stadt lag bei 42,67 Prozent. In der einstigen SPD-Hochburg Kassel regiert seit gut einem Jahr eine schwarz-grüne Koalition.

In Rostock wird der von einem unabhängigen Wahlbündnis unterstützte Roland Methling neuer Oberbürgermeister. Der 50-jährige setzte sich im ersten Wahlgang mit 58,2 Prozent der Stimmen durch, wie die Stadtverwaltung am Abend mitteilte. Er verwies die Kandidaten der großen Parteien auf die Plätze: SPD-Finanzsenator Sebastian Schröder (19,1 Prozent), die von der PDS unterstützte Kultursenatorin Ida Schillen (12,9), Ex-CDU-Wirtschaftssenator Dieter Schörken (7,6). Die Wahlbeteiligung in der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns lag bei 42,7 Prozent und damit etwas niedriger als 2002.

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