Oberhausen
Flüchtlinge ziehen in eine Kirche

Not macht erfinderisch – und flexibel: Eine evangelische Gemeinde bietet der Stadt Oberhausen ein Gotteshaus als Obdach an. Schon bald sollen 50 Flüchtlinge in die Kirche einziehen. Bänke und Altar kommen vorher raus.

OberhausenEin Gotteshaus als Obdach: Rund 50 Flüchtlinge können voraussichtlich nächste Woche in eine evangelische Kirche in Oberhausen einziehen. Die Kirchengemeinde habe dies der Stadt angeboten, berichtete Stadtsprecher Rainer Suhr am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht des WDR. „Das nehmen wir gerne an.“

In der Evangelischen Kirche im Rheinland ist es nach Angaben eines Sprechers das erste Mal, dass eine in normalem Gebrauch befindliche Kirche als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden soll.

Bevor die Flüchtlinge einziehen können, muss etwa noch die Bestuhlung weggeräumt werden. Auch Altar, Kanzel und Taufbecken seien beweglich, sagte der Superintendent des Kirchenkreises Oberhausen, Pfarrer Joachim Deterding. In der Kirche sollen Tischgruppen aufgestellt werden, damit sich die Menschen selbst Frühstück und Abendessen zubereiten könnten. Das Mittagessen werde angeliefert.

Die Sanitäreinrichtungen mit Waschmaschinen sollen in Containern an der Kirche Platz finden. Auch in der Betreuung der Flüchtlinge wolle sich die Kirchengemeinde engagieren.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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