OECD-Studie
Mangelhafte Integration kostet Deutschland Milliarden

Deutschland könnte den Fachkräftemangel lindern, wenn Zuwanderer auf dem Arbeitsmarkt zum Zuge kämen. Statt dessen verlassen viele Zuwanderer das Land rasch wieder - und dem Staat entgehen Einnahmen in Milliardenhöhe.
  • 41

BerlinNoch immer müssen Migranten in Deutschland mit einer hohen Arbeitslosigkeit rechnen - dadurch entgeht dem Staat Geld. Deutschlands Staatseinnahmen könnte um 0,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes wachsen, wenn Menschen mit ausländischen Wurzeln auf dem Arbeitsmarkt genauso vertreten wären wie deutsche Arbeitnehmer. Allein bei hochqualifizierten Migranten entgehen der Bundesregierung mögliche Mehreinnahmen von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Internationalen Migrationsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.

Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist für Migranten demnach immer noch schwierig: Zwar stieg die Beschäftigungsquote für Migranten in Deutschland gegen den Trend um fünf Prozentpunkte zwischen 2008 und 2012, während der Zuwachs bei Nichtzuwanderern im selben Zeitraum nur bei moderaten 1,5 Prozent lag.

Jedoch macht die Studie auch deutlich, dass etwa Männer mit türkischen Wurzeln knapp doppelt so oft mit Arbeitslosigkeit rechnen müssen wie jene ohne Migrationshintergrund.

Besonders Neuankömmlinge haben es schwer: So kehren viele Zuwanderer aus europäischen Krisenländern Deutschland schon bald wieder den Rücken. So ist in den vergangenen Jahren nur jeder zweite Grieche und sogar nur jeder dritte Spanier länger als ein Jahr geblieben.

Laut OECD erhöhte sich zwischen 2007 und 2011 die Zahl der Einwanderer aus Griechenland um 73 und aus Spanien um knapp 50 Prozent. Kräftige Zuwächse gab es im selben Zeitraum zudem bei Portugiesen und Italienern (35 Prozent).

Im vergangenen Jahr setzte sich die Entwicklung fort: „Vorläufigen Zahlen für 2012 zufolge stieg die krisenbedingte Wanderung vor allem aus Griechenland und aus Spanien weiter an“, teilte die OECD in Berlin mit.

Seite 1:

Mangelhafte Integration kostet Deutschland Milliarden

Seite 2:

Deutschland wird in der Krise attraktiver

Kommentare zu " OECD-Studie: Mangelhafte Integration kostet Deutschland Milliarden"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • @ Tabu

    Der Staatsvertrag dient nur dazu die Muslime als nichtintegriert einen Sonderstatus im Staat zu gewähren.

    Diese Muslime sind der Türkei verbunden seinen Sitten und Gebräuchen und können weiter einen Staat im Staat aufbauen. Das ist das dümmste und abgebrühteste was Deutsche Politiker bisher geleistet haben. Kein Staat der Welt würde auf die absurde Idee kommen mit Einwanderer Staatsverträge abzuschliessen. Man müsste zu GGG gehen aber auch Voßkuhle ist der Türkei "unterworfen" und muss dem Staatsvertrag zustimmen. Steht bestimmt im GG und ist heimlich nachgeschrieben worden. Armes Deutschland. Was hast du immer wieder für Narzistische Führer.

  • günther schemutat
    Hamburg hat heute den Staatsvertrag mit den Muslimen unterschrieben. Damit ist der Islam der Kirche gleichgestellt auch was die muslimischen Feiertage betrifft. Der erste Schritt der 130 000 Tausend Muslime zur Autonomie.
    ----------------
    Mir kommt es schon lange so vor,als ob der Staat
    Angst habe und deshalb zu Kreuze kriecht.
    Hier schrieben schon einige,das mit der Muslima
    keine Vermischung stattfindet,seitens des deutschen
    Mannes,mit vlt.noch christlicher Prägung.
    So wird das nie was,wenn eine Religion sich nicht
    mit Einheimischen verpaaren läßt.
    Da waren die Juden anders vor Hitler..ein groér Teil
    deutscher Männer hatten eine jüdische Frau.
    Auch z.Beispiel ein Heinz Rühmann.
    Das ist mit dem Islam nicht zu machen.Selbst nach
    Jahrzehnten nicht..

  • Hamburg hat heute den Staatsvertrag mit den Muslimen unterschrieben. Damit ist der Islam der Kirche gleichgestellt auch was die muslimischen Feiertage betrifft. Der erste Schritt der 130 000 Tausend Muslime zur Autonomie.
    und zum Staat im Staat, das geht jetzt weiter nach Hamburg Bremen werden alle Länder mit Rot oder Rot Grüner Regierung folgen. Andere Volksgruppen bekommen nicht diesen Vorrang und damit ist wieder Voßkuhle gefragt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%