Öffentlicher Dienst
Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld

Im öffentlichen Dienst drohen harte Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaften sollen 6,5 Prozent mehr Geld fordern - während die Arbeitgeber auf leere Kassen verweisen.
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BerlinDie Gewerkschaften fordern nach dpa-Informationen 6,5 Prozent mehr Geld für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Die Gehälter sollen um mindestens 200 Euro steigen. Diese Forderung beschlossen die Gewerkschaft Verdi und die Tarifunion des Beamtenbundes dbb am Donnerstag in Berlin, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur.

Es zeichnet sich eine schwierige Verhandlungsrunde ab. Während die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und Beamtenbund dbb auf deutliche Lohnsteigerungen für die rund zwei Millionen betroffenen Beschäftigten pochen, verweisen die öffentlichen Arbeitgeber auf leere Kassen.

Die Gespräche beginnen am 1. März in Potsdam. Neben der Metallbranche gilt der öffentliche Dienst als Schwergewicht in den diesjährigen Tarifverhandlungen. Verdi hatte bereits signalisiert, bei der Gehaltsforderung ein Volumen zwischen 6,1 und sieben Prozent anzustreben - einschließlich einer sozialen Komponente. Insgesamt sind zunächst drei Verhandlungsrunden bis Ende März geplant.

Bei der vergangenen Tarifrunde im Jahr 2010 hatte es erst nach Warnstreiks und einem Schlichterspruch einen Kompromiss gegeben. Das Tarifergebnis wurde damals - wie in den vergangenen Jahren üblich - auf die rund 353.000 Bundesbeamten, Richter und Soldaten übertragen.

Die kommunalen Arbeitgeber wollen die Tarifrunde zügig abschließen. „Ich habe die Hoffnung, dass wir bis Ende März fertig werden, denn diesmal geht es nicht um komplizierte inhaltliche Fragen, sondern ausschließlich ums Geld“, sagte Thomas Böhle, Verhandlungsführer der kommunalen Arbeitgeber, dem Berliner „Tagesspiegel“.

Der Abschluss werde „vermutlich teurer als 2010“, sagte Böhle. Er warnte aber vor zu hohen Erwartungen. „So wie die Gewerkschaften sich das vorstellen, würden die Kommunen mit sechs Milliarden Euro zusätzlich belastet. Das ist völlig undenkbar.“ Aktuell seien die Kommunen mit rund 129 Milliarden Euro verschuldet, laut Böhle ein historischer Höchststand.

Dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) zufolge riskieren die Gewerkschaften, bei übermäßigen Tariferhöhungen eine Welle von Personalabbau und Privatisierungen in den Kommunen loszutreten. „Unverhältnismäßige Mehrkosten müssten die Kommunen durch Streichung freiwilliger Leistungen, höhere Gebühren und Steuern oder Stellenabbau ausgleichen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem Handelsblatt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn eine Regierung Mrd.an Steuergeldern in Dunkle Kanäle "Fremder Länder" versenkt,dann ist es m.M.nach bedeutend besser,das Geld unseren Arbeitern zukommen zu lassen.Gerade jetzt freue Ich mich Morgens über geräumte Strassen.Sollten mal Alle Überlegen die über den Ö.D.schellten.Gutes Personal gibt es nur für gutes Geld,und alle die nach Privatisierung schreien sollten wissen auch diese Arbeit muss Bezahlt werden.Aber dafür hat man ja dann den Niedriglohnsektor,und schwupp die wupp alle ca.3 Mio Arbeiter im Ö.D.ins Elend gestürzt.Herzlichen Glückwunsch an alle Menschenverachter.Übrigens bezahle auch ich seit 30 Jahren meine Steuern,und ich bezahle nicht wenig,aber mann darf nicht auf Kosten der Arbeiter sparen sondern nur das Geld ins Ausland verteilen das mann ÜBRIG hat.Keine Firma verschenkt Geld,egal wieviel,und sagt dann Ihren Mitarbeitern"Es ist kein Geld da".So macht es der Deutsche Staat und so geht es bei Jeder neuen Tarifverhandlung den Arbeitern im Ö.D.Absolut Bescheuert.

  • Aber Sie ziehen auch nur die Positivbeispiele der privaten zum Vergleich heran, was genauso verwerflich ist. Viele von denen haben nämlich Einbußen von bis zu 40% erleiden müssen; das funktioniert über Entlassungen wunderbar. Aber wie in jeder Krise werden die falschen solange gegeneinander ausgespielt, bis allllllllle die wahren Täter vergessen haben.

  • Ahahahahahahahahahaha, SuRai, gerade der Müllwerker hat unsere Mark verbrannt! :-)))

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