Öffentlicher Dienst
Tarifeinigung wieder in greifbarer Nähe

Nachdem schon alles verloren schien, scheint nun eine Einigung im Tarifstreit mit den Ländern eine Einigung in Sicht. Allerdings müssten die Gremien noch zustimmen, heißt es aus Gewerkschaftskreisen.
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PotsdamEin Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst ist am späten Freitagabend nach mehr als 40 Stunden Verhandlungsdauer in der dritten Runde in greifbare Nähe gerückt. Die Spitzengruppe aus hochrangigen Vertretern der Arbeitgeber und Gewerkschaften einigte sich in Potsdam auf einen Entwurf, dem die entscheidungsbefugten Gremien der Tarifpartner noch zustimmen mussten.

„Ob es eine Einigung gibt, hängt davon ab, was jetzt die Bundestarifkommission entscheidet“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Der Gewerkschaftschef sagte, die Entscheidung über den Entwurf könne noch mehrere Stunden dauern, also bis in den frühen Samstagmorgen.

Kurz zuvor noch war eine mögliche Einigung gefährdet. Aus der Verdi-Bundestarifkommission hieß es, bei der schriftlichen Ausarbeitung eines neuen Arbeitgeberangebots seien gegenüber einem bereits ausgehandelten Kompromiss Differenzen aufgetreten.

Nach mehr als 30-stündigem Verhandlungsmarathon zog sich die Spitzenverhandlungsgruppe um Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Verdi-Bundeschef Frank Bsirske deshalb überraschend zu neuen Gesprächen zurück, nachdem Journalisten bereits zu Statements zusammengerufen worden waren. Ein Verdi-Sprecher kündigte eine neuerliche bis zu zweistündige Verhandlungsrunde an, ehe die Bundestarifkommissionen der Gewerkschaften des öffentlichen Diensts über die Vorlage befinden könnten.

Nach Verdi-Angaben soll in den nächsten Stunden „so oder so“ eine Entscheidung fallen. Bei einem Scheitern der dritten Runde der Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen drohen nach Ostern eine Urabstimmung und Streiks. Die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts fordern 6,5 Prozent, mindestens jedoch monatlich 200 Euro mehr Gehalt für eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die soziale Komponente des Sockelbetrags würde vor allem unteren Einkommensgruppen zugute kommen.

Das letzte offizielle Arbeitgeberangebot sieht stufenweise Tarifanhebungen um insgesamt 3,3 Prozent binnen zwei Jahren vor. Die Arbeitgeber besserten zwar nach, lehnen die Sozialkomponente in geforderter Höhe aber ab.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Wenn das stimmt, dass Du 19 Prozent Erbschaftssteuer auf das Erbe Deines Vaters gezahlt hast, dann hast Du mindestens 730.000 Euro geerbt. In diesem Zusammenhang von mühsam erspart zu reden, zeugt von völligem Realitätsverlust.

  • Da sind coh fast 500.000 Euro erbschaftssteuerfrei, soweit ich weiß - in gerader Linie von Vater zu Sohn !!!
    Wenn ich 10 Millionen erben ürde, so würde ich auch geren für 9,5 Millinen 20 % zahlen

  • Ich habe selbst auf mein väterliches Erbe fast 20% Erbschaftssteuer bezahlt. Mein Vater hatte das mühsam zusammen gespart und x-fach versteuert! Bei solchen Kommentaren muss ich für meinen Sohn, bzw. Erbe wirklich vorsorgen!

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