BerlinDie deutsche Industrie wird einen größeren Teil der Lasten für die Energiewende als bislang tragen müssen. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte am Dienstag eine Überprüfung der Firmen-Entlastungen von den Kosten der Ökostrom-Förderung an.
„Auch diesen Teil müssen wir uns noch mal anschauen, ob es eigentlich richtig war, dass wir so viele Unternehmen rausgenommen haben“, sagte Merkel auf dem Deutschen Arbeitgebertag in Berlin. „Denn es sind jetzt mehr als im internationalen Wettbewerb stehen“, betonte Merkel.
Wer seinen Stromanbieter wechseln will, sollte zunächst seinen Verbrauch ermitteln: Einfach auf der letzten Rechnung den jährlichen Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) ablesen.
Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben die deutschen Verbraucher derzeit durchschnittlich die Wahl zwischen 85 verschiedenen Stromanbietern.
Eine Alternative sind sogenannte Ökostromanbieter. Der Begriff führt jedoch in die Irre, denn diese Unternehmen versorgen ihre Kunden mitnichten mit Energie, die ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt. Der Strom besteht aus dem gleichen Mix wie der von den Kunden herkömmlicher Anbieter. Allerdings verpflichtet sich der Ökostromanbieter, mindestens die gleiche Menge Ökostrom ins Netz einzuspeisen, wie vom Kunden wieder entnommen wird.
Der gesamte Strom in Deutschland - also auch der sogenannte Ökostrom - bestand im ersten Halbjahr 2011 zu 20,8 Prozent aus regenerativen Quellen wie Windkraft, Solaranlagen und Co. Im ersten Halbjahr 2010 waren es noch 18,3 Prozent. Wichtigste erneuerbare Stromlieferanten sind mit 7,5 Prozent Windkraftanlagen, Biomasse ist auf Platz zwei, Photovoltaik auf dem dritten Platz.
Bei der Entscheidung für den richtigen Stromanbieter helfen Vergleichsportale wie tarifvergleich.de und wer-ist-billiger.de. Dort gibt man einfach seinen Jahresvertrag ein und die Suchmaschine zeigt die günstigsten Angebote mit den jeweiligen Konditionen.
Verbraucherzentralen raten davon ab, einen Vertrag abzuschließen, der den Kunden länger als ein Jahr an den Stromanbieter bindet. Danach solle man auf eine kurze Kündigungsfrist von möglichst einem Monat achten. Die Verbraucherschützer warnen zudem davor, Vorauszahlungen zu leisten oder Strompakete, also den Einkauf einer vorab vereinbarten Strommenge, abzuschließen.
Einen Stromausfall muss jedoch niemand fürchten - selbst, wenn der neue Anbieter pleite geht, sein Geschäft aufgibt, oder den neuen Vertrag kündigt. Das Gesetz garantiert eine Grundversorgung. Wenn sein vertraglich vereinbarter Anbieter ausfällt, wird der Verbraucher unverzüglich zu dem Grundpreis vom örtlichen Anbieter versorgt.
Die Kündigung erledigt der neue Stromanbieter, der dazu die Bevollmächtigung von seinem neuen Kunden braucht. Der alte Stromversorger bestätigt daraufhin die Vertragsauflösung und schickt eine Abschlussrechnung. Ein Wechsel dauert bis zum Ende des nächsten Vertragsmonats.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich von seinem neuen oder alten Anbieter schriftlich mitteilen lassen, ab wann der Wechsel wirkt. An dem Tag sollte man sich den Zählerstand notieren, damit man die Rechnung nachher auch überprüfen kann.
Auch CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt äußerte sich ähnlich wie auch zuvor schon Umweltminister Peter Altmaier. Sie reagierten damit auf Kritik der Opposition, die Ökostrom-Umlage steige wegen zu großer Rücksicht auf die Wirtschaft stark.
Die Ausnahmen von den Kosten der Ökostrom-Hilfen sollen eigentlich nur solchen Firmen zugute kommen, die im internationalen Wettbewerb stehen. Aus dem von FDP-Chef Philipp Rösler geführten Bundeswirtschaftsministerium verlautete, man werde die Ergebnisse einer Überprüfung des Umweltministeriums abwarten und sie dann seinerseits vorbehaltlos prüfen.
Rösler hatte sich vehement für eine Reform der Ökostrom-Förderung noch in dieser Wahlperiode ausgesprochen und die Industrie-Entlastungen nicht das Hauptproblem genannt.

Merkel will auf Biegen und Brechen ihre fixe Idee verwirklichen. Die Kosten sind ihr völlig wurscht und die Bügerbelastungen sind ihr auch völlig egal. Anders lassen sich ihre ganze Äußerungen zu dem Thema überhaupt nicht sinnvoll erkären.
Hoffentlich berücksichtigen die Wähler das nächstes Jahr.

Die Agenda 2010 wird immer weiter von der CDU und Spd zerstört. Wir werden wieder jede Menge Arbeitsplätze und wohlschaffende Unternehmer an das Ausland verlieren.....Deutschland schafft sich ab!
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