Offener Brief Südwest-Liberale fordern Westerwelles Rücktritt

Guido Westerwelle steht angesichts dauerhaft schlechter Umfragewerte für seine Partei unter Druck: Nicht nur, dass die wirtschaftliche Elite Deutschlands gegen den Vizekanzler mobil macht. Auch in mehreren FDP-Landesverbänden regt sich Widerstand - auch aus Angst vor empfindlichen Wahlschlappen im kommenden Jahr.
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Unter Druck: Guido Westerwelle. Quelle: dpa

Unter Druck: Guido Westerwelle.

(Foto: dpa)

HB STUTTGART. In der Südwest-FDP formiert sich massiver Widerstand gegen ihren Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle. Nach einem Bericht der "Südwest Presse" wird Westerwelle in einem offenen Brief aufgefordert, noch vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März den Parteivorsitz abzugeben. Einer der vier Unterzeichner ist dem Blatt zufolge Wolfgang Weng, Ehrenvorsitzender der FDP in der Region Stuttgart, dem größten Bezirksverband im Land. Weng war von 1987 bis 1998 Vize-Fraktionschef der Liberalen im Bundestag.

Der FDP-Politiker fordert Westerwelle auf, spätestens auf dem Dreikönigsparteitag in Stuttgart anzukündigen, nicht wieder für den Parteivorsitz zu kandidieren. Für die Wahlkämpfer im Land wäre ein solches Signal "eine Chance, das Negativ-Image abzustreifen, das leider mit Ihrer Person medial verbunden ist und das sich bedauerlicherweise anders nicht mehr ändern lässt", erklärte Weng. Auch Ex-Bundesstaatssekretär Georg Gallus sowie der Kreisvorsitzende aus Göppingen, Winfried Hüttl, sollen den Brief unterschrieben haben. Das Papier soll bundesweit verschickt werden.

Die rheinland-pfälzische FDP teilte derweil mit, Westerwelle nicht zu Wahlkampfauftritten im Land zu bitten. "Ich habe bisher einen solchen Wunsch noch nicht geäußert", sagte der FDP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im März, Herbert Mertin. Damit dementierte er Äußerungen von FDP-Generalsekretär Christian Lindner, wonach sich alle wahlkämpfenden Landesverbände um Großveranstaltungen und Abschlusskundgebungen mit Außenminister und Vizekanzler Westerwelle beworben hätten.

Mertin stellte klar, Rheinland-Pfalz habe Westerwelle für das kommende Jahr noch nicht "gebucht". Nach Auskunft der rheinland-pfälzischen FDP stehen aber bereits Auftritte mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, Generalsekretär Linder und Finanzexperte Hermann Otto Solms fest.

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7 Kommentare zu "Offener Brief: Südwest-Liberale fordern Westerwelles Rücktritt"

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  • Lieber Herr Teflon semsem,
    Sie haben immer eine Meinung und Antworten auf alles! Nur weichen Sie fragen, die an Sie persönlich gestellt sind aus! Wie beim Thema "Türkei lässt Europa hinter sich".
    Sie haben überhaupt keine Meinung und weichen ständig aus. Wie glaubhaft sind Sie dann?
    Wie glaubhaft sind Sie dann Deutscher?


    Hochachtungsvoll

    THOR

  • Es ist in der Tat nicht gut bestellt um Herrn Westerwelle, ... selbst verschuldet, irgendwie.
    Meiner Meinung nach, ist er sehr fehl am Platz, immer.

  • Herr Westerwelle nun gehen jetzt so schnell Sie können. Es brodelt sich einiges in ihrer Partei zusammen, wo es soweit kommen kann, dass man Sie gar nicht mehr reinlässt. Oder ist es bei ihnen nicht angekommen, dass Sie anscheinend nur ein Klotz am bein sind, und das man Sie in keiner Veranstaltung weder einladen noch sehen möchte.

    Hören Sie sofort auf Sie Sprücheklopfer ich meine es gut mit ihnen...

  • Es wär`mir echt zu blöd zu diesem Gebilde, was sich Außenminister nennt einen Kommentar abzugeben.
    Jeder Scheißhaufen- hat nix mit seinen sexuellen Präferenzen zu tun- hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.

  • Es wär`mir echt zu blöd zu diesem Gebilde, was sich Außenminister nennt einen Kommentar abzugeben.
    Jeder Scheißhaufen- hat nix mit seinen sexuellen Präferenzen zu tun- hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.

  • zur Frage nach unserem Aussenminister:
    Hierzu möchte ich keine Meinung abgeben!
    Nachdem Motto, was soll man zu nix sagen?

  • Lasst Herrn Westerwelle bis mindestens nach der Wahl in Ruhe. Nur so ist sichergestellt, das wir die FDP in nächster Zeit nicht mehr sehen!!!

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