Olaf Glaeseker
Ex-Wulff-Sprecher widerspricht Vorwurf der Bestechlichkeit

Olaf Glaeseker hat sich gegen den Vorwurf der Bestechlichkeit gewehrt. In einem Schreiben seiner Anwälte relativiert er seine Aktivitäten – und widerspricht Darstellungen seines Ex-Chefs Christian Wulff.
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HannoverDer ehemalige Sprecher von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, hat den Vorwurf der Bestechlichkeit zurückgewiesen. In einem 69-seitigen Schreiben seiner Anwälte widerspricht Glaeseker nach dpa-Informationen auch Darstellungen seines früheren Chefs Wulff. Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte Glaeseker im März zusammen mit Partymanager Manfred Schmidt angeklagt. Sie hält es für erwiesen, dass Glaeseker dem Manager bei der Suche nach Sponsoren für die Promi-Party Nord-Süd-Dialog half und Schmidt ihn im Gegenzug zu Urlauben in seine Häuser nach Frankreich und Spanien einlud.

Glaesekers Anwälte betonten, Wulff habe von den Reisen seines Sprechers auf Einladung Schmidts gewusst. Die Anwälte erklärten auch, die Sponsorensuche sei nicht als „Diensthandlung“ zu bewerten, sondern eine Privathandlung im Landesinteresse gewesen. Außerdem seien die Ersparnisse durch die Urlaube und die vom Partymanager bezahlten Flüge nicht so hoch wie von der Staatsanwaltschaft berechnet, berichtete der „Spiegel“.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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