Opposition begrüßt Rettungsplan
Rückzahlungen von Ex-IKB-Managern gefordert

Das Rettungspaket für die IKB ist bei der Opposition auf positive Resonanz gestoßen. Finanzexperten von Grünen und FDP haben es begrüßt, dass die angeschlagene Mittelstandsbank mit einer weiteren Finanzspritze in Milliardenhöhe gerettet werden soll. Von ehemaligen IKB-Manager wird indes gefordert, ihren Teil zum Überleben der Bank beizutragen.

HB BERLIN. Die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Christine Scheel, und der FDP -Abgeordnete Jürgen Koppelin argumentierten am Donnerstag, die Alternative, die Insolvenz der Bank, hätte schlimme Folgen für den Standort Deutschland. Politiker von Union und FDP forderten ehemaligen IKB -Manager zur Rückgabe von Bonuszahlungen auf.

Scheel sagte der Norddeutschen Rundfunk, ein Zusammenbruch der IKB wäre in der gesamten Europäischen Union die erste Bankeninsolvenz in Folge der Krise im US-Immobilienmarkt. Es gehe im Abwägungsprozess zwischen Rettung mit Steuergeldern und Zusammenbruch um die Frage, "welches Nachteilszenario ist schlimmer". Eine Bankeninsolvenz hätte tiefe Rückwirkungen auf den Kapitalmarkt und würde letztlich zu massiven Steuerausfällen führen. Scheel warf dem Vorstand der IKB vor, Geschäfte getätigt zu haben, "von denen er nichts verstanden hat"

Koppelin sagte ebenfalls im NDR, die Folgen einer Bankeninsolvenz wären "vermutlich verheerend". Betroffen wären auch viele andere Kreditinstitute, die Einlagen bei der IKB hätten. Koppelin forderte die deutschen Kreditinstitute auf, sich aktiv an der Rettung der Düsseldorfer Mittelstandsbank zu beteiligen.

Der CDU -Politiker Michael Fuchs forderte in der "Bild"-Zeitung ehemalige IKB -Manager auf, Bonuszahlungen zurückzugeben. Der CSU -Bundestagsabgeordnete Norbert Geis sagte: "Wenn grobe Verfehlungen vorliegen, müssen die verantwortlichen Manager ihre Boni zurückzahlen."

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