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Ostdeutsche Eisenbahn: Einigung im Tarifstreit der Lokführer

Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer haben ihren monatelangen Streit beigelegt. Beide Seiten einigten sich auf eine Anhebung des Entgelt um sechs Prozent in zwei Stufen.

Leere Gleise im Hauptbahnhof von Frankfurt am Main. Quelle: AP
Leere Gleise im Hauptbahnhof von Frankfurt am Main. Quelle: AP

BerlinDer monatelange Tarifkonflikt zwischen der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (Odeg) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist beigelegt. Beide Seiten hätten sich im Schlichtungsverfahren unter dem Vorsitz des früheren sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) erstmals auf den Abschluss eines Tarifvertrages geeinigt, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Er soll eine Laufzeit von zwei Jahren haben und für alle Berufsgruppen gelten.

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Der Haustarifvertrag sieht eine Anhebung des jetzigen Entgelts um jeweils drei Prozent zum 1. Januar 2012 und 1. Januar 2013 vor. Darüber hinaus sind besondere Regelungen für Lokomotivführer vorgesehen, etwa zur Betreuung bei traumatischen Ereignissen. Die GDL hatte gefordert, Einkommen und Arbeitszeiten der Lokführer an die der Deutschen Bahn anzupassen. Um dies zu erreichen, hatte die Gewerkschaft die Odeg seit Februar immer wieder bestreikt.

Die 2002 gegründete Odeg betreibt nach eigenen Angaben mit mehr als 240 Mitarbeitern elf Regionalbahnlinien im Auftrag der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien.

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