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"Pakt mit FDP verraten": CDU-Wirtschaftsflügel rechnet mit Merkel ab

In Umfragen feiert die Kanzlerin regelmäßig Erfolge. Als CDU-Vorsitzende steht sie parteiintern im Fokus - und in der Kritik, besonders beim Unions-Wirtschaftsflügel. Der lässt kein gutes Haar an ihrem Politikstil.

Die CDU-Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel. Quelle: dpa
Die CDU-Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel. Quelle: dpa

DüsseldorfFrontalangriff auf die Politik von Angela Merkel durch den Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Josef Schlarmann. Die CDU-Vorsitzende habe den Pakt mit der FDP "verraten", sie betreibe Politik und Wahlkämpfe mit dem Rechenschieber, unter ihren Herrschafts-Verhältnissen könne kein potenzieller Nachfolger nach oben kommen und die Partei werde "mit einem Wohlfühl-Programm für den nächsten Bundesparteitag ruhiggestellt" sagte Schlarmann im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung".

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Er habe "erhebliche Zweifel" daran, dass die Union mit Merkel an der Spitze noch genügend Stimmen bei Wahlen holen könne. "Es gibt keinerlei grundsätzliche Debatte mehr, weil alles in Frau Merkels CDU als alternativlos angeboten wird. Das ist wie in der Mensa, die täglich nur ein Gericht anbietet. Wem das nicht schmeckt, der bleibt draußen", sagte Schlarmann.

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Der Vorsitzende des Parlamentskreis Mittelstand der Unions-Bundestagsfraktion, Christian von Stetten, stellte sich demonstrativ vor Merkel. „Auch wenn ich gelegentlich einzelne Entscheidungen der Bundesregierung kritisch hinterfrage, bin ich froh, dass Frau Dr. Merkel unsere Regierungschefin ist“, sagte der CDU-Politiker Handelsblatt Online. Die Kanzlerin und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seien die Garanten dafür, dass die Interessen der Bundesrepublik auf europäischer Ebene durchgesetzt würden. „Die physische und psychische Leistung der beiden ist unglaublich beeindruckend, und die positiven Umfragewerte der Bundeskanzlerin sind zu Recht so hoch.“

Von Stetten, der auch mittelstandspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion ist, lobte zudem die Dialogbereitschaft Merkels. „Gerade weil ich einige Einzelthemen kritisch sehe und die Diskussion mit der Bundesregierung gesucht habe, kann ich bestätigen, dass ein Diskussionsprozess ständig stattfindet, und die Bundeskanzlerin sowie auch alle anderen Kabinettsmitglieder jederzeit persönlich zur Diskussion zur Verfügung stehen“, sagte er.

  • 02.09.2012, 00:10 Uhrjesses

    Angela Merkel (und die deutsche Politik)vertritt nicht die Interessen der deutschen Bürger, sondern die der Finanzelite. Dies kann man nur mit "Hochverrat" bezeichnen!

  • 18.08.2012, 10:51 UhrBE_Frank

    Die gesammte Politik ist zusammen mit dem Volk nach links gerückt. Sozialleistungen fordern, Leistungsträger schröpfen. Wer nicht pariert wird in faschistischer Manier durch staatliche Willkür unter Druck gesetzt.
    Die Balance zwischen verfassungsmäßig garantierten Rechten und den gesetzlich möglichen Zwangs- und Ausbeutungsmechanisem des "demokratischen Rechtsstaates" ist längst zerstört.
    Deutschland ist dabei wieder den Weg in die Diktatur zu wählen.
    Der Nationalsozialismus war eben kein Betriebsunfall deutscher Geschichte, sondern ist in den Grundstrukturen und Denkmustern dieser Nation vorgezeichnet.
    Was viele vergessen haben, ist dass der Nationalsozialismus eben doch auch Sozialismus war. Damals in Verknüpfung mit dem nationalen Elemement als Begründung. Heute in Verknüpfung mit dem Thema "Soziale Gerechtigkeit"

  • 16.08.2012, 15:12 Uhrgeorge.orwell

    Christian von Stetten ... so ein Schleimer

    Frau Merkel vertritt in der Tat mutig und entschieden die Interessen der INTERNATIONALEN ELITE/HOCHFINANZ gegen das Deutsche Volk. Zumindest moralisch kommt hier für mich nur eine Bewertung in Frage: HOCHVERRAT.

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