Panne Datenleck bei der Piratenpartei

Es ist wohl eine Ironie des Schicksals: Die Partei, die den Datenschutz als eines ihrer Kernthemen erklärt hat, ist selbst leichtsinnig mit den persönlichen Daten von Bewerbern umgegangen.
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Ein Wohnwagen in den Farben der Piratenpartei. Quelle: dpa

Ein Wohnwagen in den Farben der Piratenpartei.

(Foto: dpa)

In der Fraktion der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus ist es zu einer Datenschutz-Panne gekommen. In einer E-Mail an Bewerber für Stellen der Fraktion konnte jeder Empfänger die Mail-Adresse und damit wohl auch Namen der anderen Bewerber sehen. Der Fehler sei dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion, Martin Delius, unterlaufen, berichtete der „Tagesspiegel“. Normalerweise werden bei Bewerbungen persönliche Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt. Delius nannte Überlastung als Grund für die Panne.

Der Abgeordnete der Piraten, Christopher Lauer, sagte der Nachrichtenagentur dpa am Montagabend in Berlin: „Das ist eine sehr ärgerliche Panne, und das tut uns sehr leid.“ Die Fraktion wolle sich bei allen Bewerbern entschuldigen. Auch Lauer sagte, der Fehler sei wegen Überarbeitung passiert. Die Piraten suchen derzeit Referenten und Mitarbeiter für die Geschäftsstelle. Informationsfreiheit, Datenschutz und das Internet sind Kernthemen der Piratenpartei, die aus dem Stand heraus ins Berliner Abgeordnetenhaus einzog.

  • dpa
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