Pannen-Flughafen BER
Wowereit will Wowereit beerben

Der Anfang des Jahres vielgeschmähte Berliner Bürgermeister Wowereit soll wieder den Aufsichtsrat des Pannenflughafens Berlin Brandenburg führen. Das Gremium könnte ihn heute Vormittag erneut ins Spitzenamt wählen.
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BerlinDer Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg trifft sich am Freitag erneut, um über den Stand des Projekts Hauptstadtflughafen zu beraten. In der Sitzung in einem Hotel in Motzen südlich von Berlin wird möglicherweise Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wieder zum Chef des Kontrollgremiums gewählt. Darauf hätten sich die Gesellschafter Bund, Berlin und Brandenburg am Donnerstag verständigt, berichtete der „Tagesspiegel“. Einen anderen Kandidaten gab es ohnehin nicht.

Wowereit war bereits von 2008 bis Anfang 2013 Aufsichtsratschef. Unter dem Eindruck scharfer Kritik nach der Absage der Flughafen-Eröffnung im Januar gab er den Posten an den damaligen Ministerpräsidenten Brandenburgs, Matthias Platzeck (SPD), ab. Der wiederum trat im August aus Gesundheitsgründen zurück, worauf Wowereit kommissarisch wieder an die Spitze des Aufsichtsrats rückte.

Flughafenchef Hartmut Mehdorn kündigte vor der Aufsichtsratssitzung am Freitag an, die Vorbereitungsphase für die Inbetriebnahme des Airports wieder in Gang zu setzen. Spekuliert wird weiterhin über höhere Kosten. Zugleich ist offen, ob der Aufsichtsrat seinen amtierenden Vorsitzenden, den Berliner Regierungschef Klaus Wowereit (SPD), am Freitag wieder offiziell ins Amt wählt.

Mehdorn sagte dem Touristik-Fachmagazin FVW: „Es gibt ein vorgeschriebenes Verfahren von der ICAO, das ist in einem Inbetriebnahmeprozess zusammengefasst. Und den setzen wir ab Januar 2014 wieder auf.“ Die ICAO ist die internationale Organisation der zivilen Luftfahrt.

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  • Hier einen Vergleich mit der Ukraine zu ziehen liegt ein wenig fern.

  • Das Witzige oder eher Erschreckende daran ist, daß wir als Volk eignetlich wie gerade in der Ukraine zu Hunderttausenden auf der Strasse sein müßten und gegen diesen Wahnsinn zu kämpfen.
    [...]

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Es ist unfaßbar, dieser Mann hat nachhaltig bewiesen, daß er für diese Position absolut ungeeignet ist und jetzt wird er wieder in Amt und Würden gesetzt.
    Ist alles egal, das Steuervolk muß nur kräftig ausgemistet werden.

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