Pannenflughafen BER
Hauptstadtflughafen bekommt von EU weitere Milliarden

Im Hauptstadtflughafen BER kann weitergebaut werden, denn die EU-Kommission gibt grünes Licht für eine neue Milliardenhilfe aus Steuergeldern. Insgesamt fließen 2,2 Milliarden Euro. Einen freut das ganz besonders.

Brüssel/Berlin/PotsdamDie EU-Kommission hat eine weitere milliardenschwere Finanzspritze für den neuen Hauptstadtflughafen BER genehmigt. Der im Januar angemeldete Kredit in Höhe von 1,1 Milliarden Euro sowie eine Garantie für zusätzliche Kredite von bis zu 1,1 Milliarden Euro stünden mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Die Investitionen erfolgten zu Marktbedingungen und stellten daher keine staatlichen Beihilfen für den Flughafenbetreiber FBB dar.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für die Inbetriebnahme und den weiteren Ausbau des BER“, sagte der Flughafen-Aufsichtsratschef und Regierende Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD). Damit sei nicht nur der Weiterbau des Flughafens, sondern auch der Ausbau der Abfertigungskapazitäten gesichert. „Diese jetzt gewonnene Klarheit ist gut für die Zukunft des gesamten Projekts.“

Die Hälfte der insgesamt 2,2 Milliarden Euro werden von den Gesellschaftern Bund, Berlin und Brandenburg als Darlehen gewährt. Die andere Hälfte wird von einem Konsortium von sieben Banken unter Führung der Norddeutschen Landesbank als Kredite zu Verfügung gestellt. Dafür bürgen die Gesellschafter in voller Höhe.

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Wofür die Finanzhilfe eingeplant ist

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