Partei will höhere Mitgliedsbeiträge
FDP hat 13,3 Millionen Euro Schulden

Die Bundes-FDP ist mit gut 13 Millionen Euro verschuldet. Die Liberalen wollen das durch eine verdoppelte Mitgliederumlage und höhere freiwillige Beiträge ausgleichen.

HB BERLIN. Die FDP hat 13,3 Millionen Euro Schulden. Das gab der nordrhein-westfälische Schatzmeister, Paul Friedhoff, am Samstag bekannt. Er war für den erkrankten Bundesschatzmeister Günter Rexrodt auf dem FDP-Parteitag in Dresden eingesprungen.

Eine Strafe in Höhe von eineinhalb Millionen Euro droht der FDP wegen der Parteispenden-Affäre in Nordrhein-Westfalen. Dafür werde der Landesverband aufkommen müssen, sagte Friedhoff. Die Delegierten diskutierten auf dem Parteitag einen Antrag auf Verdoppelung der Mitgliederumlage, den die Kreisverbände an die Bundespartei entrichten. Die Bundespartei begründete dies damit, dass der Konsolidierungskurs so auch für die kommenden Jahre umgesetzt werden könne.

Gleichzeitig erneuerte die FDP ihren Aufruf nach einer freiwilligen höheren Beiträgen der Mitglieder. «Unsere Mitgliedsbeiträge sind die niedrigsten aller Parteien», sagte der Landesschatzmeister.

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