Parteibeschluss

Grünen-Basis soll über Kandidaten entscheiden

Auf dem Delegiertentreffen in Kiel hat Grünen-Chefin Claudia Roth den Regierungsanspruch ihrer Partei untermauert. Alle Grünen-Mitglieder sollen künftig über die Kanzlerkandidaten der Partei mitentscheiden können.
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Parteichefin Roth glaubt an eine Regierungsbeteiligung der Grünen im Jahr 2013. Quelle: dapd

Parteichefin Roth glaubt an eine Regierungsbeteiligung der Grünen im Jahr 2013.

(Foto: dapd)

KielDie Basis der Grünen kann künftig per Urwahl über die Spitzenkandidaten für Bundestagswahlen mitbestimmen. Der Bundesparteitag in Kiel beschloss am Samstag eine entsprechende Regelung. Die Details, etwa zu den Voraussetzungen und zum zeitlichen Ablauf einer solchen Mitgliederbefragung, sollen zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden.

Bisher werden die Spitzenkandidaten auf einem Bundesparteitag bestimmt. Mit dem Kieler Beschluss gibt es nun die zusätzliche Option einer Urwahl zu dieser Personalfrage. Ob die Partei davon im Bundestagswahlkampf 2013 Gebrauch machen wird, ist offen.

Das Treffen in Kiel ist für die Partei auch inhaltlich ein wichtiger Schritt in Richtung Bundestagswahl. Die Parteispitze attackierte die Bundesregierung scharf. „Schwarz-Gelb hat auf ganzer Linie versagt“, sagte die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth am Freitag. Union und FDP hätten weder in der Innen- noch in der Europa- oder Außenpolitik ein Konzept. Der Parteitag sei ein „Meilenstein auf dem Weg zur Ablösung“ der Koalition, sagte Roth. „Wir wollen 2013 an die Macht.“

Am Samstagmorgen erklärte sich der Parteitag mit den Gegnern des Castor-Transports solidarisch und wünschte ihnen viel Erfolg. Die Delegierten verabschiedeten eine Resolution, in der die Fahrt der Atommüllbehälter zum Zwischenlager Gorleben als „Skandal“ bezeichnet wird. Zudem lehnt die Partei eine Nutzung des Zwischenlagers Gorleben als endgültige Lagerstätte für Atommüll ab. Der Salzstock in Niedersachsen sei dafür „geologisch ungeeignet“.

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11 Kommentare zu "Parteibeschluss: Grünen-Basis soll über Spitzenkandidaten bestimmen"

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  • Ich finde die Galionsfiguren der Grünen ganz einfach abstoßend. Ob der geifernde und mit den Armen rudernde Trittin, diese bunt aufgetakelte Claudia Roth oderr der Möchte-Gern-Türke Özdemie...oder wie immer der auch heißen mag. Bei diesem Trio wird mir schlecht vom Magen her.
    Die Grünen propagieren Bio-Sprit, obwohl jeder weiß, daß weegen dieses Drecks Motoren vor die Hunde gehen. Landwirtschaftsflächen gerodet und dadurch mehr Menshen verhungern müssen. die Grünen sind die Banner - Träger des Gut-Menschtums. Die finden es offenbar ganz toll, daß mit diesem Schwachsinn Wahrheit verdreht und eine ganze Generation von jungen Menschen zum Duckmäusertum mit gebeugtem Rückgrat erzogen wird. Die Grünen jubeln auch begeistert, wenn weite Landstriche mit Windkraft-Rädern verschandelt und große Vögel - wie zum Beispiel Störche - regelrecht geschreddert werden. Die Grünen propagieren Thesen, mit denen Deutschland ins vorvorherige Jahrhundert marschieren und zum Armenhaus wird. Diese giftig-grünen Waldschrate der Politik schreien Verrat und Alarm, wenn hüpfende Frösche auf den Straßen nicht geschützt und Krüppelgewächs am Wegesrand beseitigt wird - aber sie brüllen Fortschritt und Freiheit, wenn Babys am eigentlich sichersten Platz der Welt - nämlich im Mutterleib - umgebracht werden.

  • Diese Ökomarxisten sind die letzten guten Menschen auf diesem Planeten und das erklären sie mit Engagement, liebevoller Hingabe und menschlicher Anteilnahme. Das Land, für das diese Laienspielgruppe einen Kanzler sucht, ist bereits von der gesamten Politkaste auf dem Altar der kommenden EU Diktatur geopfert werden.

  • Diese Grünen Dilletanten wollen dem Ökowahn,koste was es wolle, unseren Wohlstand opfern.Siehe Ökosteuer für Benzin-Energiesteuer auf Strom-Biosprit und eine entlose Kette weiterer Maßnahmen.Wenn mann sich die Führungsriege einmal näher betrachtet sind es durch die Bank Leute die in ihrem Leben noch nichts vernüftiges auf die Beine gestellt haben außer Abitur oder wenn überhaupt ein Studium und sonst nichts.Ich empfehle hier ( www.konservative.de. )rote Wölfe im grünen Schafsfell nachzulesen.

  • Wenn Energie erklärtermassen ein so zentrales Thema für die Grünen ist, wo sind dann die tragbaren Konzepte für eine hoch industrialisierte Gesellschaft für die Zeit nach der Kernenergie?
    Schweigen im Walde. Die Grünen haben es in Jahrzehnten nicht geschafft, sich dieser simplen Frage offen zu stellen. Typisches Verhalten von Kindern einer Wohlstands- und Überflussgesellschaft, man ergeht sich in kritischer Ablehnung und ist unfähig weiter zu Denken.
    Die Erwägung von Tempo 30 für ganz Berlin zeigt was für eine " Peterchen`s Mondfahrt" Partei die Grünen eigentlich sind.

  • Was für eine schräge Nudel ....!
    So etwas müßte doch auch verboten werden !!!!
    Diese grünen Dilletanten wollen doch das Ende
    der Zivilisation !!!!!

  • Hilfe mir wird schlecht! Jetzt bilden sich diese "Selbstherrlichen schon ein einen eigenen Kanzlerkanditaten aufstellen zu können.
    Nur zur Erinnerung:
    1. Ökostrom ohne zu überlegen - die Zeche bezahlt der kleine Mann. Hauptsache die Vorstände der Grünen verdienen kräftig mit.
    2. Umweltzerstörung in großen Ausmaß siehe Meck- Pom. Mais auf Teufel komm raus zu Lasten der Böden und Umwelt.
    3. Spekulationen mit Agrarrohstoffen - nun weiter anheizen durch den Disc - Jockey oder hier vielleicht besser das Deutsche Wort - Alleinunterhalter - Tritt Ihn. Er will ja jetzt noch die Chemieindustrie ruinieren - mich wundert hier gar nichts mehr.
    Hauptsache Roth, Künast, Trittihn und andere Konsorten können kräftig verdienen.
    Das ganze Theater wegen der steigenden Energiepreise, der steiegenden Preise für Lebensmitteln und der Abwanderung von Wirtschaftszweigen haben wir doch diesen Leuten zu verdanken.
    Eigentlich müsste man doch dem ersten kommentar zustimmen - das blöde Volk wird nur belogen und betrogen.

  • Wer könnte denn Kanzlerkandidat der Grünen werden?

    Ich bin für Josef Ackermann. Bei der Deutschen Bank wird er nicht mehr gebraucht, und die Grünen würden erheblich an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn er ihr Kanzlerkandidat wäre. Ganz im Sinne des bewährten Mottos: "What you see is what you get".

    Merke: es reicht nicht, den Finanzmarkt zu deregulieren, Unternehmenssteuern zu senken, Hedge-Fonds zuzulassen, Hartz-IV-Gesetze zu verabschieden und sogenannte EURO-Rettungspakete (in Wirklichkeit: Banken-Rettungspakete) zu schnüren.

    Nein, man braucht auch einen Kanzlerkandidaten, der diese Politik besonders glaubhaft nach außen vertritt.

  • Frage an W.Fischer
    Wie ist das mit dem Besatzungsrecht gemeint? Existiert es noch, ich dachte mit der Wiedervereinigung hat sich das erledigt.

  • Keine Macht den Ökofaschisten

  • Claudi will auch mal Panzer und Düsenjäger losschicken

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