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Paulis Partei steht

Gabriele Pauli meint es ernst und hat ihre eigene Partei "Freie Union" gegründet. Und zur Neugründung fanden sich Hunderte Interessenten ein. Und die konnten sich die ersten Forderungen Paulis anhören.

HB MÜNCHEN. Wenige Tage nach ihrem Rauswurf bei den Freien Wählern hat Gabriele Pauli ihre neue Partei „Freie Union“ gegründet. Zur Gründungsversammlung am Sonntag in München kamen mehr als 400 Interessenten, mehr als 200 traten der Partei bei. Pauli wurde unmittelbar nach der Parteigründung mit 181 von 185 Stimmen zur Bundesvorsitzenden der „Freien Union“ gewählt.

Die frühere CSU-Politikerin hatte die Freien Wähler zu einer Kandidatur für die Bundestagswahl im September gedrängt, war damit aber gescheitert. Die Freien Wähler beschlossen am Samstag definitiv, nicht an der Bundestagswahl im September teilzunehmen. „Wir müssten erstmal eine Partei werden und Landeslisten aufstellen“, sagte Bundesvorsitzender Armin Grein in Gießen. Eine Kandidatur für die Bundestagswahl 2013 schlossen die Freien Wähler aber nicht aus.

Um an einer Bundestagswahl teilzunehmen, müssten die Freien Wähler ihre Organisation in den Bundesländern verbessern: „Wir wollen alle freien Wählergruppen in die Landesverbände eingliedern.“ Die „Freie Union“ fordert in ihrem Programm unter anderem eine Direktwahl des Bundeskanzlers und der Ministerpräsidenten sowie eine bundesweite „Abstimmung“ über das Grundgesetz.

Zudem will Paulis Partei den Zuschnitt der Bundesländer neu überdenken und fordert eine Vereinfachung des Steuersystems mit nur noch drei Stufen und ein bundesweit einheitliches Bildungssystem. Pauli betonte, man wolle eine Bürgerbewegung sein und „Schluss machen mit dem Egoismus und dem Machtdenken in den etablierten Parteien“.

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