Parteienbündnis
Die CDU denkt über die Grünen nach

Der Unions-Fraktionsgeschäftsführer Altmaier wagt eine erste Annäherung an den einst so ungeliebten Gegner. Auch Kanzlerin Merkel hält schwarz-grüne Regierungen auf Länderebene denkbar. Zentraler Stolperstein für die mögliche Liaison bleibt die Atompolitik.
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HB BERLIN. Unions-Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier hat in einer eher seltenen CDU-Charmeoffensive die Grünen als Sieger in den aktuellen Umfragen ausgemacht. Die schwarz-gelbe Koalition habe “im Gefolge der Debatten des ersten halben Jahres“ in den Umfragen einige Prozentpunkte verloren, räumte Altmaier am Dienstag in Berlin ein. Das sei „häufiger so nach Bundestagswahlen im ersten Halbjahr.“ Von dieser Entwicklung habe aber nicht die SPD profitiert, sagte der CDU-Politiker. Der „große Gewinner“ seien vielmehr die Grünen.

Dies hänge damit zusammen, „dass die Grünen im Vergleich mit der SPD nach wie vor näher bei der Realität sind und der Versuchung des Rückfalls in populistische Positionen stärker widerstanden haben“, sagte Altmaier. Es gebe einen Punkt, wo es sich für die Grünen entscheiden werde, und das sei das Thema Kernenergie. „Wenn die Grünen bei diesem Thema versuchen, in die Zeiten der Fundamentalopposition aus den 80er Jahren zurückzufallen, dann glaube ich, dass sie damit nicht nur die Debatte bei uns im Land polarisieren, sondern sich auch selbst letzten Endes keinen Gefallen tun“, sagte Altmaier und hatte noch ein Lob parat: Bislang hätten die Grünen „sehr klug auf die Situation reagiert“ und nicht „die große gesellschaftspolitische Debatte ausgerufen“.

Mehr Schwarz-Grün auf Länderebene?

Altmaier wies darauf hin, dass es „eine Reihe von westlichen Bundesländern gebe, in denen die Grünen bei den Umfragewerten an der SPD vorbeizögen.

In Baden-Württemberg beispielsweise können die Grünen laut einer aktuellen Umfrage mit einem Rekordergebnis bei der Landtagswahl im März 2011 rechnen. Demnach stehen sie dort derzeit bei 27 Prozent.

Im Jahr 2006 hatte die Partei gerade 11,7 Prozent bekommen. Die CDU im Südwesten käme auf 35 Prozent, die FDP erhielte fünf Prozent. Die SPD käme auf 21 Prozent der Stimmen, die Linke auf fünf Prozent.

Grüne und CDU könnten damit alleine die baden-württembergische Regierung stellen. Abwegig ist das nicht. Auch Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel bekräftigte vor einigen Wochen, dass es auf Bundesebene zwar noch viele Dinge zu überbrücken gebe, Schwarz-Grün auf Landesebene aber durchaus gehen würde. Mit einem solchen Bündnis sympathisieren unter anderem auch Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Von der Schwesterpartei CSU waren ebenfalls schon schwarz-grüne Signale gekommen, etwa von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).

Ein reines Bündnis aus CDU und Grünen gibt es auf Landesebene derzeit nur in Hamburg. Möglich wäre es aber auch in Schleswig-Holstein. CDU und SPD liegen dort derzeit gleichauf bei etwa 32 Prozent, die Grünen bei 19 Prozent.

Kommentare zu " Parteienbündnis: Die CDU denkt über die Grünen nach"

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  • ......... spiel' nicht mit den Schmuddelkindern!
    .....Oje, was ist aus unseren "Volksparteien" geworden? - Die einen prostituieren sich mit den SED-Erben, die anderen mit den Hausbesetzern- und Multikulti-Träumern!

  • Mit den ÖKO-Stalinisten kooperieren! Undenkbar! Die Union opfert ihre Stammwähler! Deutschland schafft sich ab!

  • Deutschland schafft sich ab und die Partei die alles beschleunigt sind die Grünen. Über den S21 bahnhof aufregen und in Hamburg Elbphilharmonie,Stadtbahn projekte mit 1 Milliarde
    Euro bauen die kein Mensch braucht. No GO Areas
    in Großstätten, von Merkel bestätig. Fragt man nach wer regiert, kommen immer die Grünen raus. Die Grünen
    sind eine gefährliche Partei, die ihre Wähler
    aus Migranten überwiegend Türken bezieht.Da diese immer mehr werden, werden auch die Wahlerfolge immer höher. Nur die Schulden steigen ins unermessliche wenn Grüne mitregieren. Auch Grüne
    den Posten des Justzministers oder gar des innenminister zu geben ist so, als wenn man Knackis die Schlüsselgewalt im Knast überläst. Die CDU ist für viele nicht mehr wählbar. Wenn ich mein Land verschenken muss, dann wähle ich sicherlich nicht
    die Täter die kann man nur bekämpfen.

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