Parteiinterne Querelen
Hohlmeier tritt als Münchner CSU-Chefin zurück

Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier tritt nach parteiinternen Querelen als Münchner CSU-Chefin zurück. Die 42jährige Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten kündigte am Dienstagabend in München an, sie werde das Amt Ende September abgeben.

HB MÜNCHEN. Als Grund nannte sie die Doppelbelastung als Ministerin und als CSU-Bezirkschefin. „Das ist terminlich einfach nicht möglich“, sagte sie zur Begründung.

Hohlmeiers Schritt gilt auch als Konsequenz aus innerparteilicher Kritik an ihr. Ihr Nachfolger soll der stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Otmar Bernhard, werden. Hohlmeier, Bernhard und CSU-Generalsekretär Markus Söder hatten sich am Nachmittag zu einem Krisengespräch getroffen. Vor dem Treffen hatte Hohlmeier noch Rücktrittsabsichten dementiert.

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