Parteireform verabschiedet
CDU will bunter werden

Angesichts des nachlassenden Interesses an den Parteien will die CDU offener, demokratischer und bunter werden. Nach jahrelanger Diskussion verabschiedete der CDU-Bundesparteitag am Dienstag in Leipzig mit großer Mehrheit eine entsprechende Parteireform unter dem Titel „Bürgerpartei“.

HB LEIPZIG. Danach will sich die Partei künftig Menschen öffnen, ohne dass sie gleich eintreten müssen. Damit will die Partei den Spagat zwischen Traditionswählern und Menschen überwinden, die sie bislang nicht erreichen konnte.

Gleichzeitig werden die Anstrengungen um die Werbung neuer Mitglieder erhöht. Die Rechte der 589 000 Parteiangehörigen sollen gestärkt werden. In der Debatte entzündete sich ein Streit, unter welchen Voraussetzungen eine Direktwahl von Kandidaten geben soll. Letztlich wurde festgelegt, dass 25 % der Mitglieder des jeweiligen Verbandsgliederung für dieses Verfahren votieren.

Zur Imageverbesserung möchte die Partei künftig mehr Prominente aus Unterhaltung und Sport für sich gewinnen und „zu einem klaren Bekenntnis zur CDU in der Öffentlichkeit zu überzeugen“. Der Auftritt der CDU soll vereinheitlicht werden.

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