Parteitag
Gesundheitsminister Bahr will ins FDP-Präsidium

Im Vorjahr war er noch vom NRW-Landesvorsitz zurückgetreten, nun will Daniel Bahr wieder in den Parteigremien aufsteigen: Beim FDP-Parteitag am Wochenende bewirbt er sich um einen Sitz im Präsidium.
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BerlinBundesgesundheitsminister Daniel Bahr will sich beim FDP-Parteitag an diesem Wochenende in Berlin um einen Platz im Präsidium bewerben. „Ich habe mich entschlossen, für das FDP-Präsidium zu kandidieren“, kündigte der 36-Jährige am Donnerstag in „Spiegel Online“ an. Zu den weiteren Kandidaten für Beisitzerposten gehören Entwicklungsminister Dirk Niebel und der schleswig-holsteinische Fraktionschef Wolfgang Kubicki.

Einziger Kandidat für den Posten des Parteivorsitzenden wird beim Parteitag Wirtschaftsminister Philipp Rösler sein. Um die drei Stellvertreter-Posten bewerben sich vier FDP-Politiker: die bisherigen Vize Birgit Homburger, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Holger Zastrow sowie NRW-Landeschef Christian Lindner. Der ehemalige FDP-Generalsekretär hatte Bahr vergangenes Jahr als Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen abgelöst.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Leider leider rückt damit das politische Ende Niebels in greifbare Nähe. Den Rest besiegeln dann hoffentlich die Bundestagswahlen im September.

    Herr Niebel gibt ein gutes Beispiel für einen Politiker ab, wie er nicht sein sollte. Das betrifft Wahlversprechen, innerparteilichen Umgang in den eigenen Reihen, Vorteilsnahme, wie sein Teppichtransport auf Steuerzahlerskosten aus Afghanistan und Missachtung gesetzlicher Einfuhrbestimmungen.

    Zieht man einen Vergleich zwischen dem was Bahr erreicht hat und den Ergebnissen von Niebel, dann sucht man bei Niebel vergebens nach irgendwelchen Erfolgen. Einzig die Postenvergabe in seinem Ministerium und Umfeld bleibt da suspekt in Erinnerung.

    So ein Politiker hat nichts in einem Führungsgremium einer Partei verloren!

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