Parteitag in Berlin

Die K-Frage lässt die SPD nicht los

Die SPD-Spitze hat Mühe, die Debatte um den künftigen Kanzlerkandidaten in Zaum zu halten. Gabriel versucht das Thema einzufangen, indem er einen Zeitplan nennt. Doch auf dem Parteitag bleibt die K-Frage präsent.
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Der SPD Vorsitzende Sigmar Gabriel. Quelle: dpa

Der SPD Vorsitzende Sigmar Gabriel.

(Foto: dpa)

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat seine Partei aufgerufen, sich keine Debatte über ihren Kanzlerkandidaten für 2013 aufzwängen zu lassen. „Lasst Euch keine falschen Debatten zur Unzeit aufschwatzen“, sagte Gabriel am Montag auf dem Bundesparteitag in Berlin unter dem Beifall der rund 500 Delegierten. Er werde Ende 2012 oder Anfang 2013 einen Vorschlag machen. „Und dann entscheidet die Partei und sonst niemand“, versicherte Gabriel. Der Parteichef stand am Montag zur Wiederwahl an. Die Kanzlerkandidatur steht nicht auf der Tagesordnung des dreitägigen Kongresses. Dennoch werden die Auftritte von Gabriel wie auch von Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und insbesondere Ex-Finanzminister Peer Steinbrück mit besonderem Augenmerk verfolgt.

Dessen ungeachtet erzielte Gabriel bei seiner Wiederwahl ein schlechteres Ergebnis als bei seiner ersten Wahl vor zwei Jahren. Auf dem Parteitag erhielt Gabriel 447 Ja-Stimmen und damit nach Angaben der Parteitagsleitung eine Zustimmung von rund 91,6 Prozent. Vor zwei Jahren nach dem SPD-Debakel bei der Bundestagswahl war er auf 94 Prozent gekommen.

Gabriel hatte zuvor mit Blick auf die K-Frage in seiner Partei bekräftigt, dass er nur ein zweites Mal für den Parteivorsitz kandidiere und über nichts anderes abgestimmt werde. Er machte zugleich deutlich, dass er eine Kanzlerkandidatur nicht ausschließt. Die Medien würden am Dienstag womöglich schreiben: „Gabriel kandidiert und verzichtet zugleich“, sagte Gabriel, „das tue ich nicht“. Der SPD-Chef schloss damit seine eineinhalbstündige Rede, für die er fünf Minuten lang stehenden, rhythmischen Beifall erhielt.

Gabriel lobt Steinbrück
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9 Kommentare zu "Parteitag in Berlin: Die K-Frage lässt die SPD nicht los"

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  • ist doch klar: Steinbrück wird Kanzler - haben die Bilderberger doch schon beschlossen!?

    http://www.bilderbergmeetings.org/participants_2011.html

  • Die Bundestagswahl findet 2013 statt und die bisherigen möglichen anderen Kadidaten für die SPD sind: Hamburgs Bürgermeister und Bilderberger Olaf Scholz, Ex-Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier sowie SPD-Chef Sigmar Gabriel.

    Damit sind schon zwei Bilderberger im Rennen. Das ist sowieso ihre Taktik, auf alle Pferde zu setzen die zu ihrem Stall gehören. Egal wer "gewählt" wird, Sieger wird immer ein Bilderberger. Dann werden wir die weitere Karriere von Peer Steinbrück beobachten.

  • Ach du dickes Ei. Glauben Sie etwa den Schwachsinn??

    Mal so ganz unter Brüdern: Der IQ muss nicht allzu hoch sein um schon im Juni 2011 von einem Kanzlerkandidaten Steinbrück zu schreiben.
    Soviel Kombinationsvermögen traue ich sogar Hauptschülern zu. Man nehme die SPD, Finanzkrise und schaue sich die möglichen Kandidaten an.
    Wer sollte es da anderes werden? Siggi?

    Aber bitte: klaaar es waren die Bilderberger, Illuminaten, Rockefellers, CIA und Mossad. Is klar; und immer dran denken: schön die Pillen weiternehmen!

  • Der fette Siggi ist nun wirklich schlachtreif!!! Wenn der an die Macht kommt wird der deutsche Wohlstand erst mal unter den PIGS aufgeteilt.

  • Zu SPD und Grüne fällt mir nur eins ein:

    NEIN zum Sozialismus!

  • Statt ersteinmal wieder als politisch ernstzunehmende Kraft im Lande wahrgenommen werden zu wollen: schleppt der Laden das K-Fragezeichen mit sich herum.

    So wird das allerdings ganz und garnichts Damen und Herren.

    Politische Glaubwürdigkeit erarbeitet man sich (btw auch in der Opposition) und nicht mit neuen Hampelmännern vor den Augen des Souveräns.

  • Klassische Politik - gleich welcher Farbe - kann die Ursachen heute mehrheitlich wahrgenommener Probleme nicht lösen. denn es sind nur Symptome, mit der sie sich wie die Mehrheit, die sie gewählt hat, auseinandersetzt.

  • oh Gott, das tut schon weh, wie man hier den bewussten Bürger verarscht. Per Dekret der Illuminaten wird es Peer.

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    Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat
    Dienstag, 21. Juni 2011 , von Freeman um 20:09

    Manchmal treten Vorhersagen schneller ein als man sie erwartet. Die langjährige Beobachtung zeigt nämlich, Politiker die bei der Bilderberg-Konferenz teilnehmen machen sehr oft einen steilen Aufstieg und landen in Führungspositionen. So auch Peer Steinbrück, den wir bei seiner Wanderung vom Paradiso Bergrestaurant als Bilderberg-Teilnehmer fotografieren konnten. Kaum aus St. Moritz zurückgekehrt und von einer Tournee um für sein Buch "Unterm Strich" zu werben, sowie vielen Vorträgen um sich unters Volk zu mischen, will der ehemalige Bundesfinanzminister wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren und hat sich als Kanzlerkandidat der SPD angeboten.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/der-bilderberger-steinbruck-als.html#ixzz1fevI3MFP


  • Das war viel „launiges“ Gelaber, wie wir es von ihm kennen………. Von den vielen „Kandidaten“ ist er halt derjenige, der intellektuell eher unterbelichtet ist….

    Sein Zitat von Bebel/Liebknecht am Ende der Rede war enthüllend: Nicht betteln nicht bitten, nur mutig gestritten . Ja ja…. die gute alte Zeit…..

    Die SPD hat nicht nur keine Vision und Führungsfiguren, sondern ist auch inhaltlich der lebendige Anachronismus. Man sollte ihr ein Museum bauen.

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