Parteitag in Berlin
Neue Doppelspitze für die Grünen

Simone Peter ist erstmals zur Parteivorsitzenden der Grünen gewählt worden. Gemeinsam mit dem wiedergewählten Cem Özdemir wird sie die Partei künftig leiten. Ihr Ziel: Das Profil der Grünen wieder zu schärfen.
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BerlinDie Grünen haben eine neue Doppelspitze – mit einem frischen und einem bekannten Gesicht. Erstmals zur Parteivorsitzenden gewählt wurde Simone Peter, Amtsinhaber Cem Özdemir (beide 47) wurde am Samstag auf dem Posten bestätigt.

Beide erhielten allerdings magere Zustimmungswerte: Peter 75,9 Prozent und Özdemir 71,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Vor einem Jahr hatte Özdemir noch 83,3 Prozent erhalten. Der Vorstand hatte nach der Wahlniederlage seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Peter folgt als Vertreterin des linken Parteiflügels Claudia Roth nach, die mit gefühlvollen Reden, filmischen Erinnerungen und vielen Umarmungen verabschiedet worden.

Als Nachfolger der Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke wurde Roths früherer Büroleiter Michael Kellner (36) mit 88,5 Prozent gewählt. Lemke sagte, sie fühle sich befreit.

Vor den rund 800 Delegierten kündigte Peter an, das Profil der Grünen schärfen und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen zu wollen. „Selbstbewusst, eigenständig und ohne Scheuklappen, so möchte ich mit euch unsere Partei führen.“ Die Vision der Grünen sei der Green New Deal, „der Wirtschaft, Umwelt und Gerechtigkeit versöhnt“.

Özdemir sprach sich gegen Flügelkämpfe aus: „Vielleicht sollten wir künftig auch dafür sorgen, dass der Mitgliedsausweis bei den Grünen entscheidend ist und nicht der Mitgliedsausweis bei einem Flügel.“ Zuletzt habe auch ihm manchmal der Mut gefehlt, „mit der eigenen Position auf die Schnauze zu fallen.“

Die Delegierten würdigten Roth stehend mit minutenlangen Ovationen. „Ich will keine Tränen seh'n“, rief die nach mehr als elf Jahren scheidende Parteichefin - und hielt sich selbst nicht daran.

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„Attacke ist angebracht“

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  • Profil wieder stärken

    Welches Profil denn?
    Das Profil dr Deutschland-Vernichtung?

  • Ob Özdemir,Göring-E Trittin oder Roth etc, keiner wollte die Wahlniederlage als Wahlniederlage sehen. Özdemir meint, man habe vieles Richtig gemacht und einiges Falsch.
    Ganz toll, also mit anderen Worten alles war richtig. Trittin blies in das gleiche Horn und es war klar, der Wähler war zu Dumm die Forderungen der Grünen Führungstruppe zu verstehen. Mit Roth die verabschiedet wurde in eine noch bessere bezahlte Stellung als Vizepräsidentin des Bundestages und Blick auf die vor ihr sitzenden Grünen kam der neue Aufbruch. Neuer Aufbruch auswechseln der Führungspositionen? Ich sehe zwei altgediente Aufseher an der Seite von zwei Neuen sonst nichts.

    Schlimm kam es rüber das Özdemir Drogen freigeben will, hier sah man deutlich das die Grünen alles wollen, nur keine gesunde Bevölkerung. Mit Krtschmann wäre das nicht passiert.

    Trittin dagegen hat nach Pädophilie Vorwürfen nichts gelernt und fordert massiv Adoptionen von Kindern durch Schwule. Erst nach 15 Jahren kann man feststellen ob diese Kinder geschädigt sind oder teilweise auch missbraucht worden sind. Aber das ist Trittin egal, er ist was er schon immer war.

    Alles in allen keine Runderneuerung sondern Festmauern alter Traditionen.

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