Parteitag in Hannover
SPD steht vor Linksruck

Peer Steinbrück will beim Parteitag in Hannover zeigen, dass er der richtige SPD-Kanzlerkandidat ist. Er setzt dabei vor allem auf das Thema Gerechtigkeit. Das weckt Begehrlichkeiten – bei den Parteilinken.
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Hannover
Rund zehn Monate vor der Bundestagswahl will die SPD heute auf einem Parteitag in Hannover offiziell ihren Kanzlerkandidaten bestimmen. Einziger Bewerber ist der frühere Finanzminister Steinbrück, der im Oktober vom SPD-Vorstand einstimmig nominiert wurde. Zuvor will der 65-Jährige in einer Rede darlegen, mit welchem Programm er die SPD in die Regierung zurückführen will. Gestern hatte er angekündigt, das Thema Gerechtigkeit in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes zu rücken.

Bei den Parteilinken rennt er damit offene Türen ein, ob er damit bei den Wählern wird punkten können, muss sich erst noch erweisen. Fakt ist, Steinbrück braucht nach seinem schwierigen Start ein Gewinnerthema. Vielen ist der Hamburger wohlbekannt als verlässlicher Krisenmanager in der Zeit der großen Koalition und Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Beim Ausbruch der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise wirkte er als Finanzminister und erarbeitete sich in dieser Rolle auch parteiübergreifend hohes Ansehen. Als großer Sozialpolitiker ist er bisher nicht aufgefallen.

Entsprechend dankbar ist der linke Parteiflügel, dass Steinbrück jetzt seinen politischen Kompass auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausrichten will, wie er der „Süddeutschen Zeitung“ vom Samstag sagte. „Wir dürfen keine Spaltung in Parallelgesellschaften zulassen“, sagte der Sozialdemokrat. „Die ganz unten, die sich verloren glauben, schlecht bezahlte Jobs haben und an der Demokratie zweifeln. Und denen da oben, von denen sich einige einen schnöden Individualismus leisten und nicht spüren, dass unsere Gesellschaft darüber auseinanderfällt.“ Die SPD tue daher gut daran, „ihre unverkäuflichen Werte in den Vordergrund zu stellen – Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität“.

Der neue Ton, den Steinbrück hier anklingen lässt, findet die Zustimmung der Parteilinken, er weckt dort aber auch Begehrlichkeiten. „Wir werden als SPD wie keine andere Partei daran gemessen, dass Gerechtigkeit Maßstab und Kompass unserer Politik ist. Deshalb ist es besonders wichtig, dass unser Kanzlerkandidat mit einem guten SPD-Programm antritt, das Fortschritt mit Gerechtigkeit verbindet“, sagte der Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, Handelsblatt Online.

Kommentare zu " Parteitag in Hannover: SPD steht vor Linksruck"

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  • :::::::::::::::::::::::
    STEINBRÜCKS NOMINIERUNG
    :::::::::::::::::::::::
    VORSICHT..!!
    BÜRGER - RETTET EUER GELD..
    ..
    DIE SOZIS VERNICHTEN EUER
    KAPITAL UND EURE ALTERSVER-
    SORGUNG..
    ..
    KAUM IST STEINBRÜCK NOMINIERT-
    GEHT DIE BÖRSE IN DEN KELLER
    UND ES WERDEN AUS ANGST VOR DEN
    SOZIS WERTE VERNICHTET..
    ..

  • Gerechtigkeit wäre ein sehr gutes Thema. Es wäre DAS Thema.

    Nur: Mir fehlt der Glaube an den ehrlichen Willen etwas zu ändern. Die SPD hat zuletzt in Regierungsverantwortung das Gegenteil davon verfolgt.

    ..ich bleibe lieber überzeugter NICHTWÄHLER.

    Das ganze System ist völlig korrupt und verkommen. Es geht nicht darum "welche Partei?". Es geht um "welches System?"

    Wie bekommt man diejenigen in politische Schlüsselpositionen, die nicht von Machtgier, Ehrgeiz und Eitelkeit getrieben werden sondern von dem ehrlichen Willen dem deutschen Volk zu helfen?

    Mir erscheint das ganze politische System wie eine Ausbildungseinrichtung für die moralisch/ethische Unterschicht.

    Um dort nach oben zu kommen, muss man doch schon in der Lokalpolitik intrigieren, betrügen, lügen.

  • Aber ja, cfdpsU hat sich von jeder Unschuld frei gekauft. Vielleicht und das wäre legitim, die Namensgleichheit mit der Leute auftauchen ist schon verblüffend. Es war Dr.Coaleone der uns alle in Deutschland gerettet hat und nun seine Stellvertreterin im Amt, sie toppt den Laden irgendwie.

    Die zuvor genannten Parteien grenzen Nichtmitglieder aus und manch einer derjenigen Mitglieder, die sich in der Vergangenheit, wegen ihrer persönlichen Überzeugung querstellten, sie wurden allesamt auf natürliche, politische Art und Weise entsorgt.

    Haben Sie noch ihr Parteibuch in Sichthülle verpackt? Passen Sie auf, bei dieser Wetterlage kann manchmal selbst Plastik erstarren. Das sollten Sie jedoch wissen, nehme ich an.

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