Parteivorstand
Lafontaine für Vorsitz der Linken nominiert

Die WASG hat Oskar Lafontaine mit großer Mehrheit als Vorsitzenden der neuen Partei "Die Linke" nominiert.

HB BERLIN. Die WASG hat Oskar Lafontaine mit großer Mehrheit als Vorsitzenden der neuen Partei Die Linke nominiert. Auf dem letzten Parteitag vor dem Zusammenschluss mit der Linkspartei.PDS erhielt Lafontaine am Freitag in Berlin 93,8 Prozent der Stimmen.

316 Delegierte stimmten mit Ja, 14 mit Nein. Es gab sieben Enthaltungen. Insgesamt wurden 337 Stimmen abgegeben. Zuvor war Lothar Bisky von der Linkspartei.PDS mit 86,2 Prozent der Stimmen nominiert worden. Bisky und Lafontaine sollen die Linke zunächst als Doppelspitze führen.

Der gesamte 44 Personen umfassende Parteivorstand wird für eine Übergangszeit paritätisch besetzt. Gewählt wird die Führungsspitze von allen knapp 800 Delegierten gemeinsam auf dem Gründungsparteitag am Samstag. In einer kämpferischen Rede kritisierte Lafontaine vor den 345 Delegierten die Bundesregierung.

Er forderte den Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Darüber hinaus müsse der Sozialstaat wiederhergestellt werden. Unter Standing Ovations und Bravo-Rufen der Delegierten rief er: „Die neue Linke ist da. Wir wollen die Partei der demokratischen Erneuerung in Deutschland werden.“

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