Pauli-Affäre
Landrätin will Stoiber zur Rede stellen

Die Fürther Landrätin Gabriele Pauli pocht auf ein Gespräch mit CSU-Chef Edmund Stoiber. Sie erwägt sogar, ihn auch uneingeladen aufsuchen. Der Landesfürst müssen endlich auf die Basis hören.

HB BERLIN. „Wenn der Ministerpräsident sich nicht mit mir treffen will, dann besuche ich ihn vielleicht spontan auf dem Rückweg aus meinem Urlaub“, sagte Pauli der „Bild am Sonntag“. Stoiber müsse endlich auf die Stimme der Basis hören. Pauli hat die erneute Kandidatur Stoibers bei der Landtagswahl 2008 in Frage gestellt und fordert eine Urabstimmung über den Kandidaten, was Stoiber ablehnt. Das Blatt veröffentlichte eine Umfrage, nach der 62 Prozent der Deutschen glauben, die CSU würde bei der nächsten Landtagswahl ohne Stoiber ein besseres Ergebnis erzielen als mit dem CSU-Chef.

CSU-Generalsekretär Markus Söder sagte der „Welt am Sonntag“: „Die aktuelle Forderung nach einer Mitgliederbefragung hat nichts mit Basisdemokratie zu tun.“ Dabei handele es sich um eine durchsichtige politische Kampagne. Pauli wirft Stoiber vor, durch Vertraute versucht zu haben, ihr Privatleben ausforschen zu lassen. In der Affäre um die Bespitzelungsvorwürfe musste Stoibers enger Vertrauter und Büroleiter in der Staatskanzlei, Michael Höhenberger, zurücktreten.

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