Deutschland
PDS in Brandenburg besser denn je

Das Votum der Wähler beschert den Parteien mal Sternstunden, mal bittere Niederlagen. So auch bei der Doppelwahl am Sonntag.

HB DÜSSELDORF. Die PDS holte jetzt in Brandenburg ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl, die SPD in Sachsen dagegen ihr schlechtestes Resultat überhaupt. Noch nie zuvor erzielten die Sozialdemokraten ein einstelliges Ergebnis bei einer Landtagswahl. Die rechtsextreme NPD dagegen blickt auf einen ihrer größten Erfolge.

Mit ihrem Abschneiden in Brandenburg übertrifft die PDS ihren großen Erfolg bei der Landtagswahl in Thüringen: Dort feierte die Partei im Juni mit 26,1 Prozent ihr bis dahin bestes Ergebnis. 1998 erreichte sie in Mecklenburg-Vorpommern 24,4 Prozent, 1999 in Brandenburg 23,3 Prozent. Bei der Berlin-Wahl 2001 konnten die Sozialisten im Osten der Stadt sogar ein Teilergebnis von 47,6 Prozent erzielen, insgesamt lag sie damals bei 22,6 Prozent.

Für die SPD ist Sachsen das Bundesland mit den schlechtesten Wahlergebnissen. Bei der Landtagswahl 1999 bekamen die Sozialdemokraten dort nur 10,7 Prozent aller Stimmen, am Sonntag erreichten sie noch weniger. 1994 erzielten sie in Sachsen 16,6 Prozent, 1990 kamen sie auf 19,1 Prozent.

Für die rechtsextreme NPD ist das Abschneiden in Sachsen der größte Erfolg seit 36 Jahren. Zwischen 1966 und 1968 schaffte sie es fünf Mal über 7 Prozent, einmal über 9 Prozent.

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