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Peer Steinbrück
Es hat sich ausgebloggt

Aus für das „PeerBlog“: Die Unterstützer des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück stellen die Internetseite ein. Grund sind nicht nur die massive Kritik, sondern auch Hackerangriffe. Die Opposition sieht sich bestätigt.
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Düsseldorf/BerlinLieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende: Nachdem das „PeerBlog“ viel Kritik einstecken musste, wird es nun plötzlich eingestellt. Mit dem Internet-Blog sollte der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück unterstützt werden.

Grund für die Einstellung ist nicht nur die Kritik, sondern auch eine Reihe von Hackerangriffen, die das Blog seit Mittwochabend erschütterte. Durch den Dauerbeschuss sei die Internetseite lahmgelegt worden und werde nicht wieder online gehen, teilte der Düsseldorfer Agenturchef Karl-Heinz Steinkühler mit, der das „PeerBlog“ betreibt. Darüber hatte zuerst „Spiegel Online“ berichtet.

Der Sprecher für Netz- und Innenpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, sieht sich nach der Einstellung in seiner Kritik bestätigt. Die Debatte zeige, dass es bei den Menschen ein „großes Bedürfnis“ nach Transparenz bei der Finanzierung von Parteien und Wahlkämpfen gebe, „und dass ein Projekt bei dem es hieran mangelt, kaum umsetzbar ist“, sagte von Notz Handelsblatt Online. „Mit der Beendigung des Projekts, hat sich wohl auch die Finanzierung und damit dann auch die Offenlegung erledigt.“

Momentan ist die Seite nicht erreichbar. „Aufgrund von Wartungsarbeiten ist der Peerblog derzeit nicht verfügbar. Wir bitten um Verständnis.“, heißt es nach dem Seitenaufruf – und daran wird sich auch nichts mehr ändern.

„Die kriminellen Attacken auf das von uns herausgegebene Medium peerblog.de haben zu der Entscheidung geführt, dass wir unsere Sponsoren, Unterstützer und uns selbst nicht länger diesen skrupellosen und inhaltsleeren Anfeindungen aussetzen wollen“, hieß es in einer von Steinkühlers Agentur verbreiteten Erklärung. Der frühere „Focus“-Redakteur wollte auf der Seite nach Vorbild des US-Wahlkampfs für Steinbrück bloggen.

Laut „Spiegel“ haben fünf Unternehmer eine sechsstellige Summe zur Verfügung gestellt. Die Spender blieben anonym, was von Grünen, Linken und Anti-Korruptionsgruppen kritisiert wurde. Der Bundestag hatte angekündigt zu prüfen, ob es sich bei dem Portal um eine verdeckte Form der Parteienfinanzierung handeln könnte.

Die technische Analyse habe ergeben, dass die Cyber-Angriffe durch Massenanfragen von sogenannten Zombies (infizierte Rechner unbeteiligter Personen) ausgelöst worden seien. „Hinter den Virus- und Trojaner-Attacken steckt die Hacker-Gruppe "T3AM M3DUSA", die auf Twitter ankündigte, den PeerBlog auf Dauer anzugreifen.“ Die Angriffe aus dem Netz seien mit Erpressungsversuchen verbunden, die Geschäftsbeziehungen offenzulegen. „Darauf werden wir aus grundsätzlichen Erwägungen selbstverständlich nicht eingehen“, hieß es. Es werde die Einleitung strafrechtlicher Schritte geprüft.

Kommentare zu "Es hat sich ausgebloggt"

Alle Kommentare
  • Oder hat der Bilderberger kalte Füße bekommen und dies als Ausrede platziert?

  • Dieser Mann landet nur Fehltritte. Jetzt nehmen wir mal an, ein Politiker hätte einen Charakter, dann wäre doch die Zeit gekommen, sich aus der Kanzlerbewerbung zurückzuziehen.


  • Dieser Mann ist beratungsresistent und unfähig aus Kritik zu lernen.

  • Dieser Kerl ist eine ebenso große Zumutung für das höchste politische Staatsamt in diesem Land wie seine Gegenkandidatin. Die zersetzende Korruptionssäure in Deutschland und der EU wird durch diesen Pinkel weiter potenziert. Zum Ende derer Herrschaft wird die Masse der Bundesbürger ohne Habe sein u. soll dann wahrscheinlich noch für diese Drecksäcke in den Krieg ziehen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.


  • Ein Deutschlehrer würde zu diesem Aufsatz sagen: "Thema verfehlt, Note 6, setzen!"

  • Ein Spitzenkandidat der noch nie eine Wahl gewonnen hat braucht jede Unterstüzung die er kriegen kann, nützen wird aber auch das nichts. Niemand in der verstrahlten und zerschröderten SPD hat den Mumm diesen Mann zur Seite zu schieben und das Zepter an sich zu reißen. Das können eben nur Politker mit Überzeugungen und starkem Charakter, so wie Oskar das mit dem Rudolf Scharping gemacht hatte.



  • Peer ein Bilderberger, nie und nimmer. Der arme Kerl, jetzt bleibt nur der erhoffte Finanzministerposten für ihn übrig.
    Zieht euch warm an.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Sollte da vielleicht die Kavallerie am Werk gewesen sein ?

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