Pegida 160.000 Islamgegner im Osten, rund 10.000 im Westen

Rund 170.000 Menschen haben sich an Demonstrationen der anti-islamischen Pegida oder ähnlicher Gruppierungen in Deutschland beteiligt. Die Daten des Bundesinnenministeriums zeichnen ein deutliches Ost-West-Gefälle.
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Nun ist statistisch belegt: Es handelt sich um ein vorwiegend ostdeutsches Phänomen. Quelle: dpa
Pegida-Kundgebung in Dresden

Nun ist statistisch belegt: Es handelt sich um ein vorwiegend ostdeutsches Phänomen.

(Foto: dpa)

BerlinSeit Oktober vergangenen Jahres haben sich in Deutschland rund 170.000 Menschen an Demonstrationen der anti-islamischen Pegida-Bewegung oder ähnlicher Gruppierungen beteiligt. Die große Mehrheit von ihnen, knapp 160.000, seien in den neuen Ländern und Berlin auf die Straße gegangen, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion, aus welcher der Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe) zitiert.

Das Bundesinnenministerium listet in der Antwort insgesamt 105 Veranstaltungen auf. Mit Abstand die meisten Teilnehmer, nämlich insgesamt 124.650, kamen demnach zu Pegida in Dresden, gefolgt von Legida in Leipzig mit 21.341. In ganz Sachsen seien 147.566 Menschen zu den Veranstaltungen gegangen. Der Höhepunkt sei am 12. Januar mit 25.000 Pegida-Demonstranten in Dresden erreicht worden.

In Westdeutschland seien hingegen nur 9788 Menschen für die Ziele der Islamgegner durch die Straßen gezogen. Die größte Zahl war demnach in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen: Laut Ministerium gab es bei den Veranstaltungen in Düsseldorf, Bonn, Köln und Duisburg insgesamt 4084 Teilnehmer. Die bundesweit wenigsten waren es in Baden-Württemberg mit lediglich 212.

In der Antwort des Ministeriums auf die Anfrage der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke wurden zwölf Bundesländer genannt, in denen einschlägige Demonstrationen stattfanden. Keine Veranstaltungen wurden demnach aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Rheinland-Pfalz bekannt.

Rechtsextreme "Einflussnahmen beziehungsweise Steuerungen" registrierte das Innenministerium nach eigenen Angaben bei Demonstrationen in Bonn, Köln, Düsseldorf, Suhl sowie in Schwerin und Stralsund. Zur Leipziger Legida hieß es, an fast allen Demonstrationen hätten "Personen des rechtsextremistischen Spektrums" teilgenommen - "meistens in passiver Form".

Bei Veranstaltungen in neun Ländern stellte die Polizei laut Innenministerium Straftaten fest. "Vereinzelte Konfrontationsdelikte mit Gegendemonstranten" habe es in Dresden, Leipzig, München und sechs weiteren Städten gegeben, zitiert der "Tagesspiegel" aus dem Ministeriumsschreiben. Darin sei auch von Volksverhetzung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung die Rede.

  • afp
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15 Kommentare zu "Pegida: 160.000 Islamgegner im Osten, rund 10.000 im Westen"

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  • @Schemutat ... ich dachte Pegida glaubt der Presse nicht :D Oder gilt das nur wenn's den Bachmann Anhängern nicht in den Kram passt was von der Presse kommt ? ... Im übrigen das was Sie erzählen ist einfach Müll. Schauen Sie einfach mal auf der Schufa Seite selbst. Geodaten werden nur bei manchen anderen Auskunfteien einbezogen. Lustigerweise ist es eher so, das Ostdeutsche eine schlechtere Zahlungsmoral haben als Ausländer insgesamt. Also Diskussion beendet. Und gut informiert sind Sie nicht :D Sie gehören doch zur Pegida. Ihr seit doch alle Faktenresistent.

  • @ Heinz Kleber

    Gestern gab es eine große Sendung über die Schufa und und ihre Tricks im Fernsehen. Da gab es Beispiele wie GEO Daten in einem Score mit einfliessen.
    Die lagen 20-30% unter 100% Wird auch nicht von der Schuda abgestritten alles
    technisch wissendschadtlich in Ordnung.

    Nicht so voreilig über einen wie mich zu Urteilen der immer gut informiert ist.

  • Die Schufa zieht keine Umgebungsdaten bzw. Wohnortdaten mit ein. Und schon gar nicht Staatsangehörigkeit. Da sieht man wie schlau Pepita Anhänger eben sind.

  • @Schemutat

  • @Reiner Zufall

    Ob Sie Deutscher sind kann ich an ihren Creativen AlienNamen nicht erkennen , wo hinter Sie sich ja verstecken. Ich bin es schon und bekomme auch eine Wohnung wo ich will ,während Wohnviertel mit hohen Migrantenanteil ja gleich den Schufa Score um 30-50 % drücken und man nicht mehr aus dem Viertel kommt weil einer keinen eine Wohnung mehr gibt.

    Daher vermitlich ihre Verbitterung und auf der Suche sich zu verwirklichen mit Kontrollen und Besserwisserei.

    Trotzdem bin ich ein offenener Mensch ,,dahert alles Gute. Auch wenn sie meine Texte meist überfordern und sie diese nicht entschlüsseln können.

  • Herr Sch., Sie sollten nicht von sich auf andere schließen. Ich wohne nicht unter Türken, einige Türken wohnen in der Nachbarschaft. Mein Stammbaum ist mit 150%iger Sicherheit deutscher als Ihrer (wenn Sie überhaupt einen solchen haben). Und wie Sie schon an der Anzahl meiner Einlassungen in diesem Universum hier im Vergleich zu Ihren sehen können, arbeite ich die meiste Zeit - wie übrigens auch meine Nachbarn - und spamme nicht den lieben langen Tag die Umwelt voll.

  • @Reiner Zufall

    Wenn sie unter Türken wohnen sollten ihr Rechtschreibprogramm wegwerfen und bei der kleinen türkischen Nachbartochter Nachhilfe in Deutsch nehmen.

    Denn Inhalte zu Themen können sie auf keinen Fall setzen , typisches Blockwartverhalten von Leuten die jeden hinter der Gardine aufschreiben , der falsch parkt und ständig kritisieren sie andere um ihre vielen Schwachstellen zu überdecken. Allah Akkba vermutlich sind sie selber Türke der mal was sagen möchte.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • @Heinz KLeber/ Alexander Knoll

    Mein lieber Herr Kleber ,ohne die Ossis und den damit verbundenen Beitritt zu ihrem Nachteil, würde es in Westdeutschland heute so aussehen.

    17 Millionen MIgranten, 15 Millionen Rentner ,Zuwanderungen bis 1 Million pro Jahr.
    Hundertausende Flüchtlinge etc. Bei 45 Millionen Bio Deutschen die rasant abnehmen , wäre das Ende selbst für den fleissigsten Kerzenhalter erkennbar.


    Mein lieber Alexander Knoll ,

    Sie haben erkannt , dass unser Bildungssystem so ausgerichtet wird, dass man
    2x 2 rechnen kann, aber Staatskunde ,Allgemeinwissen , Gefahren wie die Schufa und anderen Auskundtsdateien die einem das Leben förmlich nehmen können, werden den Jugendlichen nicht mit auf dem Weg gegeben. Als Beispiel!

    Dafür aber das sie schuldig sind als Deutsche auf Ewigkeit für dass 3 Reich zu Büßen und deshalb alles tun müssen jeden Ausländer willkommen zu heisen egal ob er
    radikal ist oder nicht. und sich bitte in den Paralellgesellschaften wo Deutsche die Minderheit sind sich unterzuordnen. Einfach mal nach Hamburg kommen, wo nach 2001 unter Innenminister Scholz und den Grünen eine neue Auflage unter BM Scholz und Grünen anläuft. Die Hochhäuser in Amerika zittern schon womöglich!

    Wie gesagt, Ossis rettet euch , die Zuwanderungen Westdeutscher Bürger ist euch leider auch sicher. . Aber bitte nur die ihr brauchen könnt. Keine Kerzenträger!

  • @ Heinz Kleber, Alexander Knoll

    Fühlen Sie sich sehr wohl in ihrem Mußpott? Günther Schemutat ist in allen Punkten zuzustimmen. Die Frage, die Sie aufwerfen, ist nicht, was er „eingeworfen“ hat, sondern durch welche Brille Sie sehen, um die Realität vor ihrer Haustür nicht wahrnehmen zu müssen.
    Das Bildungssystem versagt nur deshalb, weil es, politisch gewollt, auf die Bedürfnisse einer bestimmten Zuwanderergruppe ausgerichtet wurde. Dies zum Schaden Deutschlands.
    Sarrazin hat dies sehr präzise beschrieben.

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