Pegida-Demonstration in Dresden
„Wir sind alle rechts, na und?“

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„Lügenpresse – Halt die Fresse!“

In den Tagen zuvor ist viel über den 41-jährigen Bachmann geschrieben worden, unter anderem weil er für Einbrüche und Kokainbesitz vorbestraft ist. Bevor er seine Strafe absaß, floh er nach Südafrika. Am Montagabend meint er dazu: „Was meine Flucht nach Südafrika angeht: Ich habe mich dort wenigstens integriert!“ Jubel bricht aus. Bachmann hat eines der wichtigsten Themen angesprochen. „Die Hand, die euch füttert, beißt man nicht“, ist auf einem Schild zu lesen.

„Gegen die armen Flüchtlinge mit Kindern habe ich nichts. Aber diejenigen, die nur kommen um Geld zu bekommen, das geht nicht“, sagt Inge, eine Renterin, die mit ihrer Freundin schon zum dritten Mal hergekommen ist. Neben ihr steht eine kleine 42-jährige Frau. Sie sagt, sie habe vor allem Angst um ihre Kinder. Mit leiser Stimme erklärt sie: „Ich bin hier, weil ich will, dass meine Töchter normal aufwachsen können, nach christlichen Werten und ohne Burka.“ Auf die Nachfrage, warum sie bei ihren Töchtern eine Burka fürchte, wird sie misstrauisch und wendet sich ab.

Das Feindbild der Pegida ist klar und wird regelmäßig skandiert: „Lügenpresse – Halt die Fresse!“ Die Demonstranten fühlen sich von den Medien missverstanden und in die rechtsradikale Ecke gestellt. Ihre Anführer geben deshalb keine Interviews mehr und raten auch den Demonstranten davon ab. Stellt man den Menschen Fragen, drehen sich viele einfach weg. Nur wenige sind bereit, zu reden. Ein pensionierter Arzt, der mit seiner Frau dabei ist, erklärt diese Haltung: „Eigentlich demonstrieren wir hier gegen political correctness und die 68er. Denn die Medien sind von denen beherrscht.“

Kathrin Oertel aus dem Pegida-Organisationsteam tritt ans Mikrofon: „Liebe Presse, ich muss euch jetzt enttäuschen. Wir sind rechts. Wir lieben unser Vaterland. Aber im Gegensatz zu den Linksextremisten werfen wir keine Steine und beleidigen nicht die Polizei, die uns toll unterstützt.“ Die Polizei wird an diesem Abend mit Komplimenten überschüttet.

Als sich die Masse nach der halbstündigen Kundgebung in Bewegung setzt, rufen einige Demonstranten den Polizisten an der Seite Dankesrufe zu. „Die armen Polizisten, gerade in Berlin, wo die ausländischen Großfamilien sind“, sagt ein Mann zu seinen Freunden, allesamt im Rentenalter. In Sachsen leben 0,4 Prozent Muslime, ob die Angst vor einer Islamisierung da nicht auch paranoid ist? „Wir wollen eben gerade nicht solche Umstände wie in Düsseldorf oder Berlin. Das ist hier prophylaktisch!“, ruft einer der Herren.

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  • So ist es. Und wie ich noch hinzufügen muss: Der Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von Muslimen ausgeht, richtet sich auch gegen allen christlichen Weißen, auch gegen uns europäische Immigranten.

    Verstehen sie mich nicht falsch. Das letzte, wirklich das aller Letze was ich will, ist, irgendwie das Leid der autochthonen Deutschen relativieren. Ich möchte nur ergänzen, wie groß das ganze Ausmaß dieses Rassismus ist.

    Es ist in ganz Europa das Gleiche, und sie behandeln alle Europäer gleich.

  • @ Gerhard Weiss „...all das erinnert an die Methoden des alten Systems in der DunkelDeutschenRepublik (DDR).“

    Das ist vergleichsweise harmlos gegen das, was gestern in arte 20:15 Uhr zu sehen war und noch in deren Mediathek zu sehen ist. Die Reportage heißt: „Schweig, Verräter!“ und deckt die gesetzwidrigen Machenschaften z.B. der NSA, CIA und anderer US-Regierungsstellen auf und stellt die Menschen vor, die als Whistleblower diese Machenschaften öffentlich gemacht haben, nachdem sie bei ihren Vorgesetzten von ihrem Remonstrationsrecht Gebrauch gemacht hatten. Der Staat USA, besonders unter dem Friedensnobelpreisträger Obama verfolgt und zersetzt diese Menschen nach Stasimanier. Unbedingt ansehen.

  • Ja, geht auf die Straße, lasst die etablierten Parteien endlich massiv wissen, das wir mit ihrer Politik und ihrem Schmusekurs nicht mehr einverstanden sind.
    Alle die, auf die die Straße gehen, werden pauschal als Nazis bezeichnet, die Parteien instrumentalisieren sogar Kirchen und Presse um Gegendemos zu organisieren, all das erinnert an die Methoden des alten Systems in der DunkelDeutschenRepublik (DDR). Jetzt erst recht auf die Straße, solange, bis die etablierten Parteien endlich einlenken und das Volk durch Volksentscheide mehr Mitbestimmung erhält.

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