Pegida-Gründer Lutz Bachmann: Er ist wieder weg

Pegida-Gründer Lutz Bachmann
Er ist wieder weg

Der Gründer der islamkritischen Pegida-Bewegung, Lutz Bachmann, ist von seinen Funktionen bei der Organisation zurückgetreten. Zuvor hatte er heftige Kritik wegen eines Facebook-Fotos im Hitler-Look einstecken müssen.
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BerlinNach heftiger Kritik an Fotos in Hitler-Pose und Äußerungen im Internet ist der Gründer der islamkritischen Pegida-Bewegung, Lutz Bachmann, von seinen Funktionen bei der Organisation zurückgetreten. „Es tut mir leid, dass ich damit den Interessen unserer Bewegung geschadet habe, und ziehe daraus die Konsequenzen“, erklärte Bachmann am Mittwoch. Begleitet von heftigen Protesten gingen in Leipzig tausende Legida-Anhänger auf die Straße.

Bachmann war wegen der Fotos in Hitler-Pose massiv in die Kritik geraten – und zwar auch aus den eigenen Reihen. Das müsse „Konsequenzen haben“, forderte Pegida-Vize Rene Jahn in der „Bild“-Zeitung (Donnerstagsausgabe). Im Internet veröffentlichte Fotos zeigen Bachmann mit einem „Hitler-Bärtchen“.

Der Druck auf den Islamkritiker stieg im Tagesverlauf zudem, weil die Dresdner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung gegen ihn einleitete. Auslöser waren Presseberichte über mutmaßliche Facebook-Einträge und Kommentare von Bachmann, in denen dieser Flüchtlinge und Asylbewerber beschimpft und beleidigt haben soll, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte.

„Ich entschuldige mich aufrichtig bei allen Bürgern, die sich von meinen Postings angegriffen fühlen“, erklärte Bachmann. „Es waren unüberlegte Äußerungen, die ich so heute nicht mehr tätigen würde.“ Die Pegida-Bewegung verliert somit ihren in der Öffentlichkeit bekanntesten – und umstrittensten – Vertreter. Die für diesen Montag geplante Pegida-Demonstration in Dresden war unter anderem abgesagt worden, weil es Morddrohungen gegen Bachmann gegeben hatte.

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  • Das Problem ist jetzt nur noch : das Volk ist noch da .pegida ist nicht ein Organisator , sondern ein großer Teil des Volkes , das diese Politik nicht mitträgt

  • Die staatlich tolerierte Volksverhetzung gegen Deutsche und europäische Ausländer und Zuwanderer

    Davon abgesehen, dass der Volksverhetzungsparagraph das Recht auf Meinungsäußerung beschränkt, und als Knebelparapgraph gegen jede noch so berechtige Kritik an Migranten und deren Verhalten missbraucht wird, wird dieser Paragraph von Richtern und Staatsanwälten in einer Weise angewendet, die als institutionell rassistisch bezeichnet werden kann.


    *Wenn Vertreter der etablierten Parteien mit Reden über zunehmende "Vielfalt", "Buntheit" und "Berreicherung" die Verdrängung der Deutschen wie der gesamten christlich-geprägten, europäischen Bevölkerung regelrecht feiern, deren gesamte Kultur als erhaltensunwürdig und absolut minderwertig abwerten, dann ist das natürlich keine "Volksverhetzung".


    Selbst wenn Deutsche und europäische Zuwanderer nicht nur "indirekt" sondern ganz offen angegriffen werden, etwa
    Wenn etwa Anetta Kahane, die Vorsitzende der staatlich-alimzeierten Amadeo-Antontio-Stiftung nicht nur die Deutschen sondern die gesamte weiße Bevölkerung (was alle europäischen Zuwanderer) als "Problem" bezeichnet, gegen das Politiker "aktiv" werden müssten, dann ist das natürlich auch keine ""Volksverhetzung". Dann liegt noch nicht einmal ein Verdacht auf Volksverhetzung vor, und auch kein von der CDU eingesetzer, weisungsbedunder Staatsanwalt ermittelt.

    Und das sind nur zwei prominente Beispiele aus einer mittlerwele langen Liste indirekter Abwertungen, Beschmipfungen, und unverhohlenen Hetzerien, und Gewaltaufrufen gegen Deutsche, Spätaussiedler oder europäischer Ausländer und Migranten von Vertretern der etablierten Parteien oder deren Frontorganisationen.

  • WOLLEN WIR WIRKLICH ZU EINER MINDERHEIT VERDRÄNGT WERDEN?



    Alle hier lebenden Europäer – egal ob nun Deutscher ohne Migrationshintergrund, "Spätaussiedler", Italiener, Spanier, Pole oder sonstige europäische Migrant - müssen sich dringend folgende Frage stellen:

    Wollen wir wirklich zu einer Minderheit in Deutschland und irgendwann vielleicht in ganz Europa werden?!

    Denn auf nichts anderes läuft die gegenwärtige Bevölkerungsentwicklung in diesem Land, weiter befeuert durch die neuen Asylbewerber-Ansturm, hinaus. Nicht nur die Deutschen sondern die gesamte europäische Bevölkerung dieses Landes wird immer mehr verdrängt, und wird schließlich in naher Zukunft zur Minderheit verdrängt sein.


    * Sollen wir wirklich zulassen, dass wir vollends zur Minderheit im eigenen Land werden, was wir in vielen Großstädten in der jungen Generation bereits sind?


    * Sollen wir wirklich zulassen, dass uns dann so geht, wie jene Restdeutschen, die in den maximal bereicherten Brennpunktviertel leben müssen. Von der Politik verraten, als Fremde im eigenen Land – in ständiger Angst vor Gewalt, vor Rassismus, und Gewalt? Tatenlos mit ansehen müssen, wie die eigenen Kinder brutalste gemobbt, ausgegrenzt und tyrannisiert werden, einfach nur, weil sie Deutsche oder Europäer sind?

    https://www.youtube.com/watch?v=5vjJSC970V0


    * Sollen wir wirklich zulassen, dass unser Wohl und das unserer Kinder und Enkel von der Gnade einer neuen dominanten Mehrheitsbevölkerung aus Nicht-Europäern abhängig sein werden, von denen viele tief-sitzende, teilweise religiös motivierte Ressentiments gegen uns hegen?

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