Pegida und Einzelhandel

Montags Ruhetag

Immer wieder montags: Seit einem halben Jahr legen Pegida und Co. im Wochentakt deutsche Stadtzentren lahm. Ein Ende ist nicht in Sicht. Doch manchen Unternehmern reicht’s. Sie fordern ihr Grundrecht auf Eigentum zurück.
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Wehende Deutschlandfahnen vor Polizeiketten – in vielen deutschen Städten gehört das inzwischen gewohnt zum montäglichen Stadtbild. Quelle: Reuters
Deutschlandfahnen

Wehende Deutschlandfahnen vor Polizeiketten – in vielen deutschen Städten gehört das inzwischen gewohnt zum montäglichen Stadtbild.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfSchwarz-rot-goldene Flaggen, die hinter martialisch gepanzerten Polizisten spazieren getragen werden, dazu gesperrte Straßen und ohrenbetäubende „Wir sind das Volk!“-Chorale – in vielen deutschen Städten gehört das inzwischen so fest zum Montag wie morgendliche Müdigkeit.

Seit Monaten legen Pegida und deren Ableger die Stadtzentren des Landes lahm. Gelang es der Bewegung anfangs noch, immer mehr „Patriotische Europäer gegen die (vermeintliche) Islamisierung des Abendlands“ zu mobilisieren, so sind es nun, wenigstens außerhalb der Mutterstadt Dresden, vor allem Gegendemonstranten, die noch in nennenswerter Anzahl zu den traditionellen „Abendspaziergängen“ erscheinen.

Wer allerdings dachte, der Spuk sei damit bald vorbei, dürfte sich geirrt haben. Denn Deutschlands Islamfeinde denken trotz sinkender Unterstützung auch ein halbes Jahr nach der ersten Pegida-Demo nicht daran, mit dem wöchentlichen Spazieren aufzuhören.

So verkündete zuletzt etwa Melanie Dittmer, Ex-Vorstandsmitglied der rechtsextremen Partei „Pro NRW“, mit ihrem Pegida-Ableger „Dügida“ noch bis mindestens zum Ende des Jahres den Düsseldorfer Hauptbahnhof blockieren zu wollen – immer wieder montags. Keine 100 Personen konnte die rechte Aktivistin so beim letzten Mal um sich scharen. Trotzdem dürfte sie sich maximaler Aufmerksamkeit sicher sein.

Denn wenn Woche für Woche ab 17 Uhr der Verkehr im Bahnhofsbereich zum Erliegen kommt, sind rund 125 000 Bahnhofsnutzer davon betroffen, schätzt die örtliche Verkehrsgesellschaft Rheinbahn. Unternehmenssprecher Georg Schumacher sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Diese Handvoll Leute hat es mit ihrer Demo-Route geschafft, unser ganzes Oberflächennetz lahmzulegen.“

Ganz zu schweigen von den vielen ansässigen Einzelhändlern, denen einmal pro Woche für mehrere Stunden die Kunden ausbleiben. Laut einer Umfrage der Düsseldorfer Industrie- und Handelskammer (IHK) in Zusammenarbeit mit der lokalen Standortgemeinschaft „Graf-Adolf-Straße“ machen die seither im Schnitt nur noch halb so viel Umsatz – und schließen ihre Geschäfte daher rund drei Stunden eher als üblich.

Freilich: Das Recht, sich unter freiem Himmel zu versammeln, ist grundgesetzlich in Artikel 8 verbrieft. Und zwar weitgehend unabhängig von dem Anliegen, das die sich Versammelnden auf die Straße treibt. Aber: „Auch die, die nicht demonstrieren wollen, haben Grundrechte“, sagt Christian Pestalozza, Emeritus für Staats- und Verwaltungsrecht an der Freien Universität (FU) Berlin. „Das Grundrecht auf Bewegungs- und Handlungsfreiheit zum Beispiel.“

„Ich bin langsam in Kampfstimmung“
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5 Kommentare zu "Pegida und Einzelhandel: Montags Ruhetag"

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  • Armselige Krämerseelen.

    Im Übrigen:
    Die LINKE gehört verboten. Die ANTI.deutschen FA.schisten gehören verboten.

  • Kevin Knitterschnitt, der Autor dieses Artikelszeichnet sich bereits verantwortlich für ausgesprochen abwertenden Artikel über die Bewohner der Dorfes Tröglitz, dessen Bürgermeister nach einer kurzen Demonstration vor seinem Haus zurückgetreten war.
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/troeglitz-und-die-reaktionen-wie-nazis-einen-buergermeister-aus-dem-amt-jagten/v_detail_tab_comments/11484994.html

    Darin stilisiert er Bürgermeister des Dorfes –der vollkommen freiwillig von seinem Amt zurückgetreten ist, zu einem armen Opfer – ohne jewedes Mitgefühl für die Bewohner des verarmten Armes, denen 60 Dritte-Welt-Staatler aufgebürdet wurden und ohne jedwede Kritik an der bundesdeutschen Asylpolitik.
    Mehr noch, er verharmlost die berechtigen Sorgen der Bürger und die nachweisbaren Folgen von (Asyl-Zuwanderung). So schreibt er:

    >>Es dauert nicht lange, bis einige „besorgte Bürger“ in Tröglitz das System Pegida auf ihre Kommune übertragen haben: Bereits wenige Tage nach der Bekanntmachung gründen sie die Facebook-Gruppe „Tröglitzer“, die fortan mit Schreckensmeldungen über Asylbewerber aus Gemeinden in ganz Deutschland geflutet wird.

    „Deutsche Schüler in der Minderheit“, „Asylbewerber besetzen Landratsamt“ oder „Pflegebedürftige müssen Platz für Asylbewerber machen“ sind nur drei der harmlosesten Szenarien, vor denen sich die Facebook-„Tröglitzer“ fürchten sollen – neben Berichten über abgeschnittene Köpfe und vergewaltigte Frauen in Syrien.
    <<

    Diese augelisieten "Schreckensmeldungen" sind alle traurige Realität. Über all diese Dinge wurde – mitunter mehrfach– in "seriösen", linken Mainstream-Zeitungen berichtet. Die Artikel sind im Web zu finden.


  • Wir - die Deutschen und alle anderen im Land lebenden Europäer – werden immer mehr marginalisiert, immer mehr verdrängt, immer mehr zu Bürgern 2. Klasse gemacht, und immer häufiger Opfer rassistischer Gewalt durch die ins Land geholten Migranten.
    Und wenn es dann eine Bewegung mutiger Frauen und Männer gibt, die gegen diesen irrsinnige Politik protestieren, haben einige wenige Unternehmer nichts besseres zu tun, als um ihre Gewinne und finanziellen Profite an einem Tag in 14-Tagen zu denken.
    Und das Handelsblatt bewirbt deren verantwortungsloses, egostisches "Anliegen" auch noch mit einem Artikel.

  • Da helfen auch keine Hetzartikel und Hetzkommentare mehr , der deutsche Bürger läßt sich nicht ewig verdummen und unterdrücken - und das ist gut so !!! Auch schlechtreden und verleumden wird diese Volksbewegung nicht mehr stoppen können .

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