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Peinliche Panne: Ypsilanti telefoniert mit falschem „Münte“

Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti hat mit einem falschen Franz Müntefering telefoniert. Die Sozialdemokratin bemerkte während des gesamten Gespräches nicht, dass sie es mit einem offenkundig guten Stimmen- Imitator zu tun hatte - und plauderte munter drauf los.

Saß einem Stimmen-Immitator auf: Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti. Foto: dpa Quelle: ap
Saß einem Stimmen-Immitator auf: Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti. Foto: dpa Quelle: ap

HB WIESBADEN/HANNOVER. Peinlich und brisant: Andrea Ypsilanti hat gut sieben Minuten lang mit einem falschen Franz Müntefering telefoniert. Tatsächlich an der Strippe hatte sie einen Stimmenimitator des niedersächsischen Senders radio ffn. Die Sozialdemokratin bemerkte aber während des gesamten Gespräches nicht, dass sie es mit einem offenkundig guten Stimmen-Imitator des niedersächsischen Senders radio ffn zu tun hatte.

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Dabei plauderte Ypslianti offenbar auch Inhalte aus, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Denn die Hessen-SPD verbot die Ausstrahlung des Gesprächs. Radio ffn-Programmdirektorin Ina Tenz zeigte Verständnis: "Der Inhalt des Gesprächs ist nicht ohne. Eine Genehmigung hätte mich überrascht."

Der falsche "Münte" hatte sich zunächst in Ypsilantis Vorzimmer gemeldet und war sofort weiter verbunden worden. Als sich der Imitator zu erkennen gab, habe die Politikerin gelacht, berichtete die "Bild"-Zeitung über das Gespräch. Dennoch gab es das Veröffentlichungsverbot.

SPD-Sprecher Frank Steibli erklärte den fehlenden Argwohn Ypsilantis mit den vielen Gesprächen, die sie - auch mit Müntefering - führe. Es habe schon Scherz-Gespräche gegeben, die auch veröffentlicht werden durften, aber "nicht jede Form von Scherz finden wir so lustig wie die Macher", sagte Steibli.

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