Persönliche Gründe: Chef des Bankenrettungsfonds Soffin tritt zurück

Persönliche Gründe
Chef des Bankenrettungsfonds Soffin tritt zurück

Der Chef des Bankenrettungsfonds Soffin, Günther Merl, tritt zurück. Er führte persönliche Gründe für den Schritt an.

HB BERLIN. Der Chef des Bankenrettungsfonds SoFFin, Günther Merl, tritt zurück. Er werde aus persönlichen Gründen zum 31. Januar ausscheiden, teilte das Bundesfinanzministerium am Mittwoch mit. Die Bundesregierung sei mit potenziellen Nachfolgern im Gespräch.

Im Dezember hatte bereits Karlheinz Bentele, der frühere Chef des Rheinischen Sparkassenverbands, den dreiköpfigen Leitungsausschuss des Soffin verlassen. Auch in diesem Fall hatte der Fonds den Weggang Benteles mit „persönlichen Gründen“ begründet.

Schon damals waren allerdings politische Querelen vermutet worden. Für Unmut in der Soffin-Chefetage sorgte vor allem die Konstruktion der Behörde. Die Entscheidung, welche Bank Staatshilfe erhält, fällt nicht der Leitungsausschuss, sondern ein Lenkungsausschuss, in dem der Bund vier von fünf Mitgliedern stellt.

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