
StuttgartDer Staatsminister im Bundeskanzleramt, Eckart von Klaeden (CDU), verlässt die Politik und wird zum Jahresende Nachfolger von Martin Jäger als Leiter Politik und Außenbeziehungen der Daimler AG Stuttgart. Das teilte der Autokonzern am Dienstag in Stuttgart mit. Nach Daimler-Angaben wird der Bundestagsabgeordnete nicht erneut für den Bundestag kandidieren
Bei Daimler wird von Klaeden ausgerechnet der Nachfolger von Martin Jäger. Dieser war früher im Auswärtigen Amt - und kehrt nun dorthin zurück. Schon im September 2013 soll er Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan werden. Das Kanzleramt bestätigte den Wechsel von Klaedens in die Wirtschaft.
Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte von Klaeden seine Pläne aber bereits in einem Schreiben an die Mitglieder seines Kreisverbandes Hildesheim mitgeteilt. Mit dem Hinweis, er befinde sich „voraussichtlich“ in der Mitte seines Berufslebens, warb er um Verständnis. Die Entscheidung habe "ausschließlich berufliche und familiäre Gründe".
Klaeden ist 47 Jahre alt; dem Bundestag gehört er seit 19 Jahren an. Im Bundeskanzleramt berät der künftige Daimler-Cheflobbyist die Kanzlerin insbesondere beim Thema Bürokratieabbau und zählt zu ihrem engsten Vertrautenkreis.
Er wird künftig von Stuttgart aus für die weltweiten Beziehungen des Konzerns zuständig sein und vor allem Kontakte in den Vereinigten Staaten, China und auch Brasilien pflegen. Auch die Berliner Repräsentanz von Daimler ist ihm künftig unterstellt.
Jäger war unter Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Kanzleramt sowie im Außenministerium Sprecher, bevor er 2008 zu Daimler wechselte.

Klingt korrupt. Ist wohl auch so gemeint.
Klaeden war der Obmann im Visa-Untersuchungsausschuss, der mit seiner kongenialen (geistesverwandten) Frage- und Schweigetechnik Fischer, Schily, Vollmer ein tolles Forum zur Selbstdarstellung gab. Stundenlang konnten alle ungestört schwadronieren, dass uns die ohren abfielen, und nun sind alle frei.
Der Mann, dem mein Vertrauen gehört
http://www.epochtimes.de/armutsflucht-schulz-verteidigt-eu-kommission-1074956.html
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