Personelle Neuaufstellung der Christsozialen
Scheuer soll CSU-Generalsekretär bleiben

Die CSU stellt sich neu auf, doch Andreas Scheuer bleibt im Amt. Er selbst und Markus Söder hätten die Personalie abgestimmt, sagte Parteichef Seehofer. Als Generalsekretär organisiert Scheuer den Landtagswahlkampf.
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Berlin/MünchenCSU-Generalsekretär Andreas Scheuer soll seinen Posten auch nach der personellen Neuaufstellung der CSU behalten. Parteichef Horst Seehofer sagte nach der CSU-Vorstandssitzung am Montag in München, er habe dies auch mit Markus Söder besprochen und dieser sei sofort einverstanden gewesen – Söder soll Seehofer im Frühjahr als Ministerpräsident beerben. Seehofer nannte die Rücksprache mit Söder in dieser Personalfrage selbstverständlich, schließlich müsse der Landtagswahlkampf von der CSU-Landesleitung unter Scheuer organisiert werden. Das Vorschlagsrecht für den Generalsekretär liegt beim Parteivorsitzenden. Seehofer will sich auf dem Parteitag in diesem Amt bestätigen lassen.

EU-Kommissar Günther Oettinger hat sich für einen Wechsel von CSU-Chef Horst Seehofer in die Bundespolitik ausgesprochen. „Wenn Seehofer nach Berlin käme, wäre er für die Bereiche Arbeit, Gesundheit oder Soziales natürlich ein Pfund, mit dem die Union wuchern könnte“, sagte der CDU-Politiker der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Dienstagausgaben) einem Vorabbericht zufolge.

Eine etwaige Koalition würde dies nicht weniger stabil machen: „Quertreiberei würde ich keine befürchten, da sich der CSU-Chef auch schon in die Jamaika-Gespräche äußerst konstruktiv eingebracht hat.“ Seehofer hat angekündigt, im ersten Quartal 2018 als Regierungschef zugunsten von Markus Söder zurückzutreten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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