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Philipp Mißfelder: JU-Chef sieht in Halloween Angriff auf christliche Werte

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union (JU), Philipp Mißfelder, sieht im Feiern von Halloween einen Angriff auf christliche Werte und Traditionen. Die ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, kritisierte die mediale Nichtbeachtung von kirchlichen Themen.

Sagt Nein zu Halloween: JU-Chef Philipp Mißfelder. Quelle: DAPD
Sagt Nein zu Halloween: JU-Chef Philipp Mißfelder. Quelle: DAPD

HB BERLIN/HAMBURG.In der "Bild am Sonntag" schreibt Mißfelder: "Wir sind in der Pflicht, christliche Traditionen gegen den Zeitgeist zu verteidigen, mag er noch so locker daherkommen." Der von Kürbissen geprägte Karnevalsersatz verdränge die Zeit der Besinnung um den Reformationstag und Allerheiligen.

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"Wollen wir unsere Kinder lieber mit Monstermasken zum Bonbonbetteln auf die Straße schicken, anstatt ihnen das religiöse Fundament unserer Gesellschaft näherzubringen?", fragte Mißfelder. "Ich sage: Nein."

Der Bundesvorsitzende der jungen Liberalen, Lasse Becker, sieht Halloween dagegen als Teil der deutschen Wirklichkeit. Traditionen wüchsen global zusammen. Jeder könne sein Leben so gestalten, wie er wolle.

Käßmann: Medien berichten zu wenig über Kirchenthemen

Nach Ansicht der ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, sind religiöse Themen in den Medien unterrepräsentiert. "Es ist eine Verachtung der Realität, dass in den Medien solche Themen so wenig vorkommen. Ich finde diesen Traditionsverlust wirklich traurig", sagte Käßmann dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" laut Vorabbericht vom Freitag.

"50 Mio. Menschen in Deutschland sind Mitglieder einer Kirche. Fünf Mio. gehen regelmäßig am Sonntag in einen Gottesdienst, nur 700 000 besuchen am Wochenende ein Fußballstadion.

Über Fußball aber wird ständig berichtet", kritisierte Käßmann. Die Menschen wüssten oft gar nicht, was gefeiert werde und verwechselten etwa den Reformationstag mit Halloween.

Käßmann war im Februar nach einer Trunkenheitsfahrt von ihrem Amt als EKD-Ratsvorsitzende zurückgetreten. Über die Zeit nach ihrem in den Medien omnipräsenten Rücktritt sagte Käßmann dem Magazin: "Ich bin einfach froh, meine Ruhe zu haben." So habe sie auch alle Einladungen zu Fernseh-Jahresrückblicken von Moderatoren wie Thomas Gottschalk und Günther Jauch abgesagt.

  • 30.10.2010, 23:34 UhrAnonymer Benutzer: Herz Ass

    Der JU Chef sollte sich man lieber um die armen Kinder kümmern die Tag für Tag nichts richtiges zu essen bekommen als um so einen Schwachsinn wie Halloween.

  • 30.10.2010, 19:40 UhrAnonymer Benutzer: W Fischer

    Hier regt sich ein Niemand und Nichtskönner über Halloween auf!!! Er ist sich für keine Schlagzeile zu gut, zuerst den alten Menschen Hüftgelenke und anderes verweigern, und nun sein neuster Cup Halloween. ich bin dafür, dass man ihm bei den nächsten Wahlen auf seine wirkliche Größe stutzt, und er nicht mehr in ein Parlament gelangt. Er muß sich in die Niederungen der arbeitenden Menschen begeben, und wenn er ganz normal wider ist kann er sich wieder zur Wahl stellen. Für mich ist er untragbar in einem öffentlichen Amt, so wie er heute ist.
    Weg mit Philipp Mißfelder.
    Danke

  • 30.10.2010, 18:43 UhrAnonymer Benutzer: O.Breidenich

    Kurz und bündig gesagt: idiotischer Amikram!

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