Philipp Rösler
Finanzmarktregulierung muss voran kommen

Vor einem Gespräch mit Experten im Wirtschaftsministerium drängte Rösler zu Fortschritten bei der Regulierung der Finanzmärkte. Dazu legte der Bundeswirtschaftsminister ein Acht-Punkte-Papier vor.
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BerlinBundeswirtschaftsminister Philipp Rösler drängt auf weitere Schritte bei der Finanzmarktregulierung. Das von ihm vorgelegte Acht-Punkte-Papier dazu ziele darauf ab, zu einer klugen Regulierung zu kommen, sagte der FDP-Politiker am Mittwoch vor einem Gespräch mit Experten in seinem Hause. Die Finanzmärkte müssten sich wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, nämlich Liquidität für Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Die frühere Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro, die der Runde angehörte, betonte, auf den Finanzmärkten sei insbesondere in Europa, aber auch weltweit vieles zu regeln. Noch sei die Stabilität des Finanzsystems nicht vollständig wiederhergestellt.

Das Bundesfinanzministerium und das Wirtschaftsministerium erklärten, beide Häuser zögen bei diesem Thema an einem Strang und arbeiteten auf Fachebene eng zusammen. Dagegen warf der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, Joachim Poß, Rösler „Schauschlägerei“ vor. Sein Konzept sei eine Ansammlung von Allgemeinplätzen.

In einem Acht-Punkte-Papier hatte sich Rösler sich unter anderem für eine neue Finanzsteuer auf gesamteuropäischer Ebene nach dem Vorbild der britischen Stempelsteuer und für eine Unterlegung von Staatsanleihen mit angemessenem Eigenkapital ausgesprochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Philipp Rösler: Finanzmarktregulierung muss voran kommen"

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  • Sehe ich das richtig? Ein Stabsarzt mit null Wirtschaftskompentenz einer 2%-Partei, die in der Versenkung verschwinden wird, will die Finanzmärkte stärker regulieren.

    Super Satire, die Branche zittert jetzt schon.

  • "Die Finanzmärkte müssten sich wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, nämlich Liquidität für Unternehmen zur Verfügung zu stellen."

    Richtig! Da gibt es keinen Platz mehr für Bestände in Staatsanleihen. Die Staaten sollen sich ihr Geld bei der EZB beschaffen. Die drucken und drucken und drucken - dann ganz flott - wie jetzt.

    Der Junge ist feinfühliger als seine Prozente hergeben.

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