Pierer: Keine neuen AKW
Merkel für Energie-Spitzentreffen

Im Streit über die Energieversorgung will Unions- Kanzlerkandidatin Angela Merkel nach einem möglichen Wahlsieg schnellstmöglich alle beteiligten Unternehmen aus diesem Bereich zu einem Spitzentreffen einladen.

HB BERLIN.Dabei sollten "langfristig tragfähige Strategien einer wirtschaftlich und ökologisch verträglichen Energieversorgung" beraten werden, sagte Merkel der "Bild-Zeitung". "Ziel muss es sein, sowohl Arbeitsplätze in energieintensiven Branchen zu halten als auch den Bürgerinnen und Bürgern möglichst niedrige Energiepreise zu garantieren." Der wirtschaftspolitische Berater Merkels, Heinrich von Pierer, sieht unterdessen keine Notwendigkeit für den Neubau von Kernkraftwerken in Deutschland. "Wir brauchen derzeit keine neuen Kernkraftwerke", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Man müsse vielmehr überlegen, unter welchen Bedingungen die Laufzeiten der bestehenden Kernkraftwerke verlängert werden könnten.

Allerdings spielten in "einem ganzheitlichen Energiekonzept die regenerativen Energien eine wichtige Rolle", sagte der Siemens - Aufsichtsratsvorsitzende. Er griff scharf die Grünen an. Mit ihnen als Partner gehe es in vielen Bereichen wie der Energiepolitik oder Gentechnik nicht vorwärts. "Die Grünen sind ein Hemmnis erster Güte." Dagegen verwahrten sich die Grünen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Reinhard Loske sagte, die Grünen hätten sicherlich zehnmal mehr Innovation in die deutsche Energiepolitik gebracht als von Pierer.

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