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Piraten-Vize Nerz: „Unser Umfrage-Höhenflug war unrealistisch“

exklusivDie Piratenpartei bringt sich für den Bundestagswahlkampf in Stellung. Auf welche Themen die Polit-Freibeuter setzen und warum sie auch mit einem Kanzler Steinbrück leben könnten, erläutert Parteivize Nerz im Interview.

Sebastian Nerz ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Piratenpartei. Quelle: picture alliance / dpa
Sebastian Nerz ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Piratenpartei. Quelle: picture alliance / dpa

Handelsblatt Online: Herr Nerz, Ihre Partei ist in Umfragen von über zehn Prozent vor einem halben  Jahr auf aktuell fünf Prozent gerutscht. Sind die Querelen innerhalb der  Partei, zuletzt auch innerhalb der Parteispitze, der Grund für den  Absturz?
Sebastian Nerz: Der zwischenzeitliche Höhenflug in den Umfragewerten war von Anfang an  unrealistisch. Es wurden zum Teil Erwartungen geweckt, dass die  Piratenpartei kurzfristig radikale Veränderungen an gesellschaftlichen  oder politischen Strukturen vornehmen solle. Dies sind aber natürlich  Prozesse, die Zeit brauchen. Entsprechend war ein Absinken zu erwarten.

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Aber natürlich schadet es dem Ansehen einer Partei, wenn mehr über  personelle Debatten öffentlich wird als über inhaltliche Punkte. Wir  haben dies zuletzt auch bei den Linken und der FDP gesehen, in den 90er  Jahren bei den Grünen. In der Berichterstattung über die Piratenpartei  wurden zuletzt Querelen aber auch überhöht dargestellt. Die  innerparteiliche Bedeutung davon war immer geringer als die, in der  Berichterstattung dargestellte.

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Wie schätzen Sie die Chancen ein, den Einzug in den Bundestag zu  schaffen?

Ich schätze diese Chancen sehr gut ein. Das hat eine Vielzahl von  Gründen. Die grundsätzliche Zustimmung zur Piratenpartei ist ja nicht  verschwunden und wir halten uns konstant bei etwa 5 Prozent und haben damit  eine Talsohle erreicht. Dennoch liegen wir seit Monaten besser als  beispielsweise die FDP. Wir müssen unsere Themen und unsere Bundestagskandidaten stärker nach  außen präsentieren und im Wahlkampf überzeugend zusammenarbeiten. Dann  werden wir es auch in den Bundestag schaffen.

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Streit ist angesichts der historischen Chance, die sich den Piraten bietet, kleinkariert und wenig visionär. Die gegenseitigen Beschimpfungen müssen aufhören, dann klappt das auch mit dem Einzug  in den Bundestag.

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Was ist noch nötig, dass die Piraten wieder zurück in die Erfolgsspur kommen?

In dem wir uns auf unsere politische Arbeit konzentrieren und die  Gemeinsamkeiten stärker in den Vordergrund stellen. Und in dem wir  akzeptieren, dass unterschiedliche Personen auch unterschiedliche  Ansichten vertreten und hier ihre Erfolge anerkennen. Bei inhaltlichen  Differenzen sollten wir uns in Gruppen aufteilen, die Ziele ausarbeiten  und dann die Gesamtpartei darüber entscheiden lassen.

  • 13.12.2012, 08:58 Uhrbb_hb.com

    Super!

  • 24.11.2012, 17:13 Uhrmax@baehring.at.pirate-radi-ton

    Wie viele deutsche Zollbeamte prüfen in aus Japan importierten Notebooks Smartphones verbaute WLAN-Chips
    auf Kanal 14 im 2,4 Ghz Band bei der automatischen suche / Scan nach ferein WLANs? Gibt es da verläßliche Statistiken?

    Vor allem da soweit ich gehört habe ein Kanal für militärischen Radar genutzt wird weshalb adaptive Rate bei 802.11a 5 Ghz notwenig wurde. Sagt das aber nicht diesen FAGs (Flughafen Ausbau Gegner).

  • 24.11.2012, 17:05 Uhrmax@baehring.at.pirate-radi-ton

    Und, war ein "Request Timed out" auf "dem Ping" vom Commerzbank-Laserlink zu sehen? Oder bekommen die Leute in der Umgebung Krebs durch Mikrowllenstrahlung?

    http://central.bAnktunnel.eu/20121124-1610-ecbint-fluglaerm-antiterror-oder-rundflug.jpg

    Ich mache keine werbung (außer für BLEISTITE MIT SCHINKENGESCMACK vielleicht)!

    „Geht“ EUCH „dasselbe durch den Kopf wie mir, ...?“

    http://www.schutz-vor-elektrosmog.at/abschirmungsprodukte.htm#Spezial-Folien

    Sender-PIRATEN:

    http://www.das-tropenhaus.de/bilder/produkte/gross/cop-20112_Luftballons-Captn-Sharky-8-Stueck-von-Die-Spiegelburg.jpg

    http://www.mikrowellenterror.de/

    „Ich glaub schon,“ [....] „meinst du wirklich, dass es einen Absatzmarkt für Bleistifte mit Schinkengeschmack gibt?“

    http://www.myup.ir/images/23771989496218469979.jpg

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