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Pläne für Deutschland: Sodann würde Ackermann ins Gefängnis stecken

Der Bundespräsidenten-Kandidat der Linkspartei, Peter Sodann, will Deutschland komplett umkrempeln: In verschiedenen Zeitungsinterviews skizzierte der Ex-"Tatort"-Kommissar, seine Pläne für den Fall, dass er tatsächlich zum Bundespräsidenten gewählt werden sollte. Eine seiner ersten Maßnahmen würde sich gegen Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann richten.

Auch eine neue Nationalhymne will Peter Sodann haben. Foto: ap Quelle: ap
Auch eine neue Nationalhymne will Peter Sodann haben. Foto: ap Quelle: ap

HB DRESDEN. Wie Sodann der "Sächsischen Zeitung" vom Donnerstag sagte, würde er Ackermann gerne hinter Schloss und Riegel bringen. Wäre er Polizeikommissar von Deutschland, "würde ich Herrn Ackermann, den Chef der Deutschen Bank, verhaften", sagte Sodann, der als ARD-"Tatort"-Kommissar Bruno Ehrlicher bundesweit bekannt wurde. "Dann würde man mich zwar rausschmeißen, aber ich hätte es wenigstens mal gemacht." Ackermann ist einer der bestverdienenden Manager Deutschlands und derzeit wegen der Bankenkrise im Fokus der Öffentlichkeit.

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Der aus der früheren DDR stammende Schauspieler Sodann war am Dienstag von der Partei Die Linke für die Abstimmung um das Bundespräsidenten-Amt Ende Mai 2009 nominiert worden. Er tritt dann gegen Amtsinhaber Horst Köhler und die SPD-Bewerberin Gesine Schwan an, gilt jedoch als völlig chancenlos.

Sodann kündigte in dem Interview überdies an, im Falle einer Wahl zum Bundespräsidenten eine neue Hymne vorzuschlagen, nämlich die Kinderhymne von Bertolt Brecht: "Anmut sparet nicht noch Mühe, Leidenschaft nicht noch Verstand, dass ein gutes Deutschland blühe, wie ein andres gutes Land." Er wolle Prioritäten bei Bildung und Kultur setzen und auf einen eigenen Wahlkampf verzichten. Ihm gefalle "unser derzeitiges Leben nicht so", sagte Sodann. "Ich halte das, was wir haben, ja nicht für eine Demokratie. Es ist auch das Schwierigste, was den Menschen einfallen kann."

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