Plagiatvorwürfe: CDU will Schavan für den Bundestag

Plagiatvorwürfe
CDU will Schavan für den Bundestag

Der CDU-Kreisverband von Bundesbildungsministerin Schavan will trotz eines möglichen Doktortitel-Entzugs an ihrer Nominierung festhalten. Schavan selbst sieht in den Plagiatvorwürfen auch Chancen für die Wissenschaft.

Kommentare

  • Ich vermisse jeden Politischen Anstand in diesem Land.Auch nur der Verdacht ist tödlich für die Reputation diese Amtes.Dennoch wird in den Medien über "Verdacht" gesprochen. Natürlich muss auch für sie die Unschuldsvermutung gelten!Doch so ein Öffentliches Amt mit einer Person die angreifbar ist und kein Vertrauen mehr genießt gibt es nur ein Lösung, Zurücktreten! den Termin hat sie verpasst auch Dank einer Parteivorsitzenden die ein sehr persönliches Verhältniss zur Frau Schavan pflegt. Fehlen einem die Worte!

  • Als Politikerin und als Parteimitglied sollte Frau Dr! Schavan an die Werte denken, die sie den Wählern (inkl. Doktorantinnen und Doktoranten, Schülern und Studenten) gegenüber repräsentieren möchte. "Aussitzen" vor dem Hintergrund der nachweislichen Zitatübernahmen (kann jeder seit Wochen selbst überprüfen!) geht nun wirklich nicht. Denken Sie an die nächste Wahl und an Ihre Partei, Frau DOKTOR!

  • Frau Schavan-aus dieser Schlinge können Sie ihren Kopf nicht mehr befreien,auch wenn sie wendig sind wie ein Aal!

  • Diese Basis-CDU erkennt nicht, dass Schavan bereits die Union massiv schwächt. Ein Desaster für dieses Wahljahr! Nur Rot-Grün wird es helfen.

  • Wenn sie über das "Gewissen" dissertiert hat, dann sollte sie ihr eigenes Gewissen mal erforschen!

  • es ist einfach unseriös wie Schavan ihre Netzwerke einsetzt (Partei,von ihr fianzierte Forschungseinrichtungen) um ihren Titel zu behalten. Sie diskreditiert die vielen anständigen Promovierenden.

  • Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt: Schavan mag eine noch so große PR- und Machtmaschinerie mit noch so geschickten PR-Beratern anwerfen, die Sache bleibt eindeutig, und jede ihrer Rudereien verschlimmert die Lage und bewirft die deutsche Wissenschaft mit weiterem Dreck. Aus ihrer zweifelhaften Arbeit einen Vorteil für die Wissenschaft zu machen, weil dadurch die Erarbeitung klarer Kriterien für Plagiate ermöglicht werde - die gibt es längst, noch nicht mal das weiß Schavan -, das hat schon was. Es gibt hinreichende Belege für einen Plagiatsvorwurf, sonst würden Wissenschaftler nicht mit diesem Vorwurf Kopf und Kragen riskieren, und nun soll an eben diesen ein Exemplum statuiert werden. Von welchen "Wissenschaftlern" Schavan in solch einer Situation "Zuspruch" bekommt, möchte ich gern mal wissen. Jeder seriöse Wissenschaftler prüft da erst mal selbst genau (und wird schnell fündig - verräterische Übernahmen von Fehlern in den Vorlagen z.B.) oder wartet die Ergebnisse ab. Wer die Pädagogin und Theologin Schavan mal auf Konferenzen life erlebt und erfahren hat, wie unerträglich unwissend sie auf unvorbereitete Frage reagiert, ist ohnehin schockiert, wie tief unser einstiges Topland inzwischen niveaumäßig gesunken ist. Ähnlich katastrophal war nur die Sonderschullehrerin Ulla Schmidt als Gesundheitsministerin, die sich nun von uns Steuerzahlern für den Kahlschlag im Gesundheitssystem und die Vernichtung vieler kleiner Pharmafirmen, die nebenwirkungsarme oder -freie Naturheilmittel hergestellt haben, nun üppig alimentieren lässt.

  • Na klar, will sie nicht zurücktreten. Dann wäre ihre exorbitant Pension ein wenig geringer

  • Hat sie oder hat sie nicht - muss sie gehen oder muss sie nicht? Das bewegt z.Zt. die Republik! Die Inhalte ihrer Diss sind doch wie bei den meisten Dissertationen wissenschaftlich uninteressant. Die Lösung: Abschaffen der Anredefähigkeit (Herr Doktor, Frau Doktor), Doktorgrad wird nicht mehr in Pass und Persausweis eingetragen (warum auch? Akad. Grade sind in D kein Namensbestandteil - anders A und CH).Und was Frau Schavan betrifft: Abstufung ihres Studienabschlusses in "Rite", damit sie einen akad. Abschluss und nicht nur Abi hat.

  • Den Gefallen, den gesamten Wissenschaftsbetrieb in Deutschland in den Abgrund zu reißen, sollte man Schavan nun wirklich nicht tun. Mag ja sein, dass Sie selbst keinen Titel haben und sich darüber ärgern, aber das ist noch lange kein Grund, ihn anderen, die ihn auf seriöse Weise erlangt und dabei im Regelfall große Entbehrungen auf sich genommen haben, zu neiden und abzuerkennen.

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